Zu meiner Person

Elmar Wieland Vogel
Elmar Wieland Vogel

Geboren 1962, aufgewachsen im mittelfränkischen Ansbach. Vater: Bildhauer, Mutter: Zirkusartistin. Kindheit und Jugend waren geprägt durch ein unkonventionelles, kreatives und weltoffenes Elternhaus. Ich war nie ein guter Schüler im konventionellen Sinn, da ich von jeher nur dem Gegenstand Aufmerksamkeit schenken konnte, der meinen persönlichen Neigungen und meinen aktuellen Interessen entsprach. Meine unkonventionellen kreativen Neigungen waren mir im damaligen Schulbetrieb eher ein Hindernis, da oft als unpassend und störend empfunden. Rückblickend kann ich sagen, dass unkonventionelle musische Begabungen im staatlichen Schulbetrieb keine wirkliche Beachtung oder Förderung erfahren – musische Fächer waren und sind Nebenfächer. Eigentlich unverständlich, angesichts des aktuell in der Gesellschaft zunehmenden Künstler-Hypes.

Schon früh entwickelte ich eine besonderes Interesse für die Gestalt Jesus. Fasziniert von seinen Aussagen und später von den Inhalten seiner Botschaft, die ich zunehmend als universell verstand und auch heute für mich so deute. Durch intensive berufliche Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte, Bildsprache, Symbolik, freien künstlerischen Arbeiten, und individueller Grabmalgestaltung, aber auch durch die berufliche Konfrontation mit Trauer und Tod gewannen für mich ethische und philosophische Themen und die Frage nach den letzten Dingen zunehmend an Bedeutung. Dabei wurde mein Denken insbesondere durch die Schriften von Meister Eckhart, Baruch Spinoza und Simone Weil geprägt.

Gemeinsam mit meinem Bruder führe ich einen kleinen Handwerksbetrieb an den Standorten Ansbach und Dresden in der siebenten Generation. Näheres dazu hier: vogel-bildhauer.de . Neben meiner beruflichen Tätigkeit bin ich aktives Mitglied der Freimaurerloge „Zum goldenen Apfel“ in Dresden. Ich mache Musik, schreibe eigene Lieder, die ich teilweise auch hier oder bei Youtube veröffentliche. Ich blogge und verfasse hin und wieder lyrische Texte wobei mich vor allem das Denken im Metaphern bewegt.

Lebensstationen

1977 – Schulabschluss
1977 – Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer bei Roland E. Vogel
1979 – Arbeitsaufenthalt in den USA bei Harold C. Vogel
1981 – Volontariat bei Bildhauer Reinhart Fuchs
1982 – Praktikum in einer Kunstgießerei in Aschaffenburg
1983 – Kriegsdienstverweigerung in II. Instanz, 1984 Zivildienst im Internat des Windsbacher Knabenchores
1986 – Weiterbildung zum Steinmetz und Steinbildhauermeister und staatl. gepr. Steintechniker an einer staatlichen Fachschule
1987 – Auszeichnung bzw. Preis der Benno und Therese Danner’schen Stiftung
1988 – Heirat – Geburt meines Sohnes
1989 – Eintritt in die Freimaurerloge Alexander zu den drei Sternen
1989 – Arbeitsaufenthalt in der Schweiz/Basel
1991 – Geburt meiner Tochter
1992 – Wechsel nach Dresden. Übernahme der Dombauhütte der Kathedrale-Dresden und Mitwirkung am Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche

2009 – Buchveröffentlichung: ESSENZEN – Die Botschaft Jesu
Erschienen bei Kamphausen-Media

2019 – CHRISTOPHILOS Beiträge zur christlichen Philosopie