Aktuelle Beiträge

Wasser und Licht

Geburt aus Wasser und Geist

Unser Leben in dieser Welt gleicht einem Sinnbild des Untergangs im luftlosen, geistlosen Element, dem Wasser. Die Sehnsucht nach Geist ...
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Entzug der Würde

Von der Würde des Glaubens

Wäre der Wahrheitsgehalt einer Glaubensüberzeugung von Ehre, Anerkennung und Wohlergehenen abhängig, so wären Lehrmeister wie Sokrates, Jesus, Meister Eckhart, Jan ...
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Fall ins Dunkel

Der Verlust der Transzendenz

Die Angst vor dem Tod macht uns korrumpierbar und bereit, jedes nur erdenkliche Verbrechen gegenüber unseren Mitmenschen zu rechtfertigen oder ...
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Schuld und Vergebung

Schuld und Vergebung

Wohl kaum ein Aspekt der christlichen Botschaft hat je eine größere Pervertierung erfahren, als die neutestamentlichen Aussagen über Schuld und ...
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Das Taufverständnis Jesu

Zum Taufverständnis Jesu

Der Auffassung Jesu nach, muss der Begriff der Taufe viel weiter gefasst werden, als wir ihn aus dem gängigen kirchengeschichtlichen ...
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Jesus heilt

Die Heilung durch den Geist

Jesus heilte die Menschen durch den Geist ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Eine Praxis, die von der Schulmedizin heute ...
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Patti-Smith

Patti Smith und die Dogmatik

Über die negative Wirkung starrer und unreflektierter Glaubensformeln. Neulich fiel mir ein Zeitungsartikel über ein Rockkonzert in die Hand, in ...
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Krieg und Frieden

Krieg und Frieden

Aus Angst vor den Unwägbarkeiten des Daseins, meinen wir das Leben (be)zwingen zu müssen. Doch führen wir damit einen Krieg ...
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Das Gleichnis vom Turmbau

Das Gleichnis vom Turmbau

Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ...
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Jesus von Nazareth – Philosoph, Gelehrter, Künder, Genius, Christus

Was war der Sinn der Mission Jesu? Was sind die Inhalte seiner Weisheitslehre? Ist die christliche Lehre eine Philosophie? Warum betrachtete Jesus seine Hingabe am Kreuz als notwendig? Welche geistigen Impulse kann uns die christliche Botschaft heute geben?

Jesus von Nazareth - Zeffirelli 1977
Jesus liest aus dem Tenach – Zeffirelli 1977

Diesen Fragen spüre ich hier auf meine eigene Weise nach. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik führt mich in die Geschichte, die Literatur, die bildende Kunst, die Lyrik, die Musik, die Philosophie aber auch in das Alltägliche, das Profane, das Absurde und Banale, kurzum alles, was unser Menschsein berührt und ausmacht. Dabei halte ich die Botschaft Jesu für inhaltlich so “stark” – ihre Aussage für so universell, dass sie den ausserbiblischen Vergleich nicht zu scheuen braucht.

Eine Suche nach zeitgemäßen Ausdruck

Bei meiner Suche nach adäquatem Ausdruck, geht es mir nicht um bestimmte christliche Glaubensformen oder Bekenntnisse im konfessionellen Sinne. Hier bediene ich mich der alten, urchristlichen Tradition des freien Nachdenkens und Philosophierens über die Worte Jesu im besten Sinne des Wortes: “Philos-Sophia”, nämlich als Freundschaft zur Weisheit. Eine Praxis, wie sie bereits in den ersten Briefen des neuen Testaments, den sog. Episteln, lebendig bezeugt wird:

“In Christus verborgen liegen alle Schätze, der Weisheit und der Erkenntnis.”

Kolosser 2,1–5

Christliche Philosophie oder die Weisheitslehre Jesu

Christliche Philosophie verstehe ich als einen offenen Diskurs, der frei ist von engstirniger Dogmatik, ohne erhobenen Zeigefinger gegenüber Kritikern, Zweiflern, Skeptikern oder sogenannten “Ungläubigen”.

Christliche Philosophie sucht nicht das Trennende, sondern den Dialog. Jedwede Ausgrenzung oder Sanktionierung Andersdenkender oder die Forderung: “Das musst du glauben!” ist einer christlichen Philosophie fremd.
Damit steht christliche Philosophie auf der Grundlage der christlichen Botschaft, denn Jesus selbst war immer bemüht auf ernst gemeinte Fragen, umfassende und tiefgründige Antworten zu geben.

Christliche Philosopie ist frei von Hierarchie- oder Elitedenken: Sie hat nichts Knechtisches und nimmt in diesem Sinne Bezug auf die Abschiedsworte Jesu:

” Ein Knecht weiß nicht was sein Herr tut…//… Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid…//… Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.”

Johannes 25,5-13 (Altgriechisch: Philos=Freund)

Ein idealistisches Projekt

Christophilos ist kein kommerzielles Projekt. Als rein private Initiative wird es von keiner Gruppierung oder religiöser Gemeinschaft unterstützt, vereinnahmt oder getragen. Es ist individueller Ausdruck eines aufrichtigen, inneren Interesses an einer freien und geistig-kreativen Auseinandersetzung mit den Inhalten der Botschaft Jesu.

Wer mir auf Facebook oder Twitter folgen möchte, findet mich dort jeweils unter meinem Namen.