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	Kommentare zu: Die Sünde und der Sündenfall	</title>
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	<description>Beiträge zur christlichen Philosophie</description>
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		<title>
		Von: Elmar Wieland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-4036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 09:45:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-4026&quot;&gt;hto&lt;/a&gt;.

Der Lehre Jesu nach existiert kein freier Wille im Sinne einer Auswahl, die wir etwa treffen können. Warum? Weil in Christus nur eine Wahrheit, nur ein Leben, nur eine Liebe, nur ein Gott existiert - diese Dinge sind unteilbar und eins. Wer meint, er könne frei entscheiden, lebt in einer Illusion. Läge es an einer freien Entscheidung des Menschen, sich für Gott zu entscheiden, so käme dem Menschen ein Verdienst zu.
Käme dem Menschen aber ein Verdienst zu, dann bedarf es der Gnade Gottes nicht. Daher kommt alles Erkennen, alles Wollen für Gott, allein aus Gottes Gnade. Niemand anderer als allein Gott macht uns fähig, zu Gott zu gelangen. Warum? Weil allein in Gott die Ursache aller Dinge liegt:

&quot;Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat ...&quot;  Joh 6,44

&quot;So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.&quot; Röm 9,16]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-4026">hto</a>.</p>
<p>Der Lehre Jesu nach existiert kein freier Wille im Sinne einer Auswahl, die wir etwa treffen können. Warum? Weil in Christus nur eine Wahrheit, nur ein Leben, nur eine Liebe, nur ein Gott existiert &#8211; diese Dinge sind unteilbar und eins. Wer meint, er könne frei entscheiden, lebt in einer Illusion. Läge es an einer freien Entscheidung des Menschen, sich für Gott zu entscheiden, so käme dem Menschen ein Verdienst zu.<br />
Käme dem Menschen aber ein Verdienst zu, dann bedarf es der Gnade Gottes nicht. Daher kommt alles Erkennen, alles Wollen für Gott, allein aus Gottes Gnade. Niemand anderer als allein Gott macht uns fähig, zu Gott zu gelangen. Warum? Weil allein in Gott die Ursache aller Dinge liegt:</p>
<p>&#8222;Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat &#8230;&#8220;  Joh 6,44</p>
<p>&#8222;So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.&#8220; Röm 9,16</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: hto		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-4026</link>

		<dc:creator><![CDATA[hto]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 12:40:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3992&quot;&gt;Elmar Wieland Vogel&lt;/a&gt;.

Der Freie Wille - Gott ist Vernunft (Johannes 4,24), nur Unvernunft wäre unabhängig, aber dagegen spricht die göttliche/vernünftige Sicherung vor dem Freien Willen, der Freie Wille in Verantwortungsbewusstsein zur Erneuerung und/oder Erweiterung der Schöpfung, eine Schöpfung die Mensch als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen im Freien Willen, mit der ganzen Kraft eines neuen/weiteren Geistes und einer neuen/weiteren Seele er-/ausfüllen soll/kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3992">Elmar Wieland Vogel</a>.</p>
<p>Der Freie Wille &#8211; Gott ist Vernunft (Johannes 4,24), nur Unvernunft wäre unabhängig, aber dagegen spricht die göttliche/vernünftige Sicherung vor dem Freien Willen, der Freie Wille in Verantwortungsbewusstsein zur Erneuerung und/oder Erweiterung der Schöpfung, eine Schöpfung die Mensch als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen im Freien Willen, mit der ganzen Kraft eines neuen/weiteren Geistes und einer neuen/weiteren Seele er-/ausfüllen soll/kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: hto		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-4019</link>

		<dc:creator><![CDATA[hto]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:30:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Und Gott der JHWH sprach: Siehe, der Mensch ist nun geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.&quot;

Genesis 3,22

- Das ist ein Beispiel, warum man sich immer bewusst sein muss, daß die Philosophie der Bibel von Menschen geschrieben ist. 

Mit dem ersten und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung (die &quot;Vertreibung aus dem Paradies&quot;, in die Entwicklung der Fähigkeit von Eigenverantwortlichkeit), hat Mensch (immer ALLE), mit der Vernunftbegabung, den ersten Schritt in Richtung ganzheitlich-ebenbildliches Wesen getan, aber das war es bisher auch schon, immernoch blüht uns die offenbarte Vorsehung am Jüngsten Tag mit dem Jüngsten Gericht und der Gnade Gottes (der absolute Tod / die Löschung der &quot;Festplatten&quot; und &quot;Arbeitsspeicher&quot;), für einen weiteren Versuch ganzheitlich-ebenbildliches Wesen - Jesaja 55,8-11 

Gott ist die Vernunft des Geistes der Schöpfung - Joh 4,24, für die zweifelsfrei-eindeutige wirkliche Wahrhaftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein für das globale Gemeinschaftseigentum &quot;wie im Himmel all so auf Erden&quot;, damit das ganzheitlich-ebenbildliche Wesen Mensch, den geistigen Stillstand (seit der &quot;Vertreibung aus dem Paradies&quot;) gottgefällig/vernünftig überwinden kann und in der ganzen Kraft des Geistes die Schöpfung erneuert/erweitert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Und Gott der JHWH sprach: Siehe, der Mensch ist nun geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.&#8220;</p>
<p>Genesis 3,22</p>
<p>&#8211; Das ist ein Beispiel, warum man sich immer bewusst sein muss, daß die Philosophie der Bibel von Menschen geschrieben ist. </p>
<p>Mit dem ersten und bisher einzigen GEISTIGEN Evolutionssprung (die &#8222;Vertreibung aus dem Paradies&#8220;, in die Entwicklung der Fähigkeit von Eigenverantwortlichkeit), hat Mensch (immer ALLE), mit der Vernunftbegabung, den ersten Schritt in Richtung ganzheitlich-ebenbildliches Wesen getan, aber das war es bisher auch schon, immernoch blüht uns die offenbarte Vorsehung am Jüngsten Tag mit dem Jüngsten Gericht und der Gnade Gottes (der absolute Tod / die Löschung der &#8222;Festplatten&#8220; und &#8222;Arbeitsspeicher&#8220;), für einen weiteren Versuch ganzheitlich-ebenbildliches Wesen &#8211; Jesaja 55,8-11 </p>
<p>Gott ist die Vernunft des Geistes der Schöpfung &#8211; Joh 4,24, für die zweifelsfrei-eindeutige wirkliche Wahrhaftigkeit, im Verantwortungsbewusstsein für das globale Gemeinschaftseigentum &#8222;wie im Himmel all so auf Erden&#8220;, damit das ganzheitlich-ebenbildliche Wesen Mensch, den geistigen Stillstand (seit der &#8222;Vertreibung aus dem Paradies&#8220;) gottgefällig/vernünftig überwinden kann und in der ganzen Kraft des Geistes die Schöpfung erneuert/erweitert.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elmar Wieland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3992</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 17:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3916&quot;&gt;Helmut Heider&lt;/a&gt;.

Sehr geehrter Herr Heider, vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich leider erst heute entdeckt habe. Anbei etwas Grundsätzliches zum Thema freier Wille:

Ein freier Wille im Sinn einer Unabhängigkeit von Gott, genauer gesagt einer „freien“ Entscheidung für oder gegen Gott, existiert der Botschaft Jesu nach nicht. Warum? Weil ein Gegenspieler Gottes in Wahrheit (Gott) nicht existiert und weil Gott (Wahrheit) unteilbar, d. h. ohne Widerspruch oder Alternative ist. Unwahrheit ist eben keine Alternative zur Wahrheit. Wer diesbezüglich etwas anders lehrt, hat die Botschaft Jesu ihrem Inhalt nach nicht verstanden. Theologen wie Thomas von Aquin oder Karl Rahner liegen diesbezüglich falsch. Nicht der Mensch wirkt seine Umkehr zum Guten, sondern ausschließlich Gott wirkt alles Gute und er wirkt es unverdient und aus Gnade. Die Vorstellung, der Mensch könne sich aus einem von Gott unabhängigen Willen für Gott entscheiden, widerspricht dem Prinzip der Gnade und es widerspricht auch dem Bild eines allmächtigen Gottes, das wiederum Grundlage des Glaubensbekenntnisses ist. Gott allein wirkt alles Gute und außerhalb Gottes kann weder etwas gut sein, noch kann etwas wirken. Die Aussagen des Neue Testaments sind diesbezüglich unmissverständlich:

„Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander. Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater ziehe, der mich gesandt hat …“ Joh 6,43-44

„Denn er spricht zu Mose: ‚Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich.‘ So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Ebendarum habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erzeige …“ Röm 9, 15-17

„Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen, ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?“ Röm 9,21
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3916">Helmut Heider</a>.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Heider, vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich leider erst heute entdeckt habe. Anbei etwas Grundsätzliches zum Thema freier Wille:</p>
<p>Ein freier Wille im Sinn einer Unabhängigkeit von Gott, genauer gesagt einer „freien“ Entscheidung für oder gegen Gott, existiert der Botschaft Jesu nach nicht. Warum? Weil ein Gegenspieler Gottes in Wahrheit (Gott) nicht existiert und weil Gott (Wahrheit) unteilbar, d. h. ohne Widerspruch oder Alternative ist. Unwahrheit ist eben keine Alternative zur Wahrheit. Wer diesbezüglich etwas anders lehrt, hat die Botschaft Jesu ihrem Inhalt nach nicht verstanden. Theologen wie Thomas von Aquin oder Karl Rahner liegen diesbezüglich falsch. Nicht der Mensch wirkt seine Umkehr zum Guten, sondern ausschließlich Gott wirkt alles Gute und er wirkt es unverdient und aus Gnade. Die Vorstellung, der Mensch könne sich aus einem von Gott unabhängigen Willen für Gott entscheiden, widerspricht dem Prinzip der Gnade und es widerspricht auch dem Bild eines allmächtigen Gottes, das wiederum Grundlage des Glaubensbekenntnisses ist. Gott allein wirkt alles Gute und außerhalb Gottes kann weder etwas gut sein, noch kann etwas wirken. Die Aussagen des Neue Testaments sind diesbezüglich unmissverständlich:</p>
<p>„Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander. Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater ziehe, der mich gesandt hat …“ Joh 6,43-44</p>
<p>„Denn er spricht zu Mose: ‚Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich.‘ So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Ebendarum habe ich dich erweckt, dass ich an dir meine Macht erzeige …“ Röm 9, 15-17</p>
<p>„Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen, ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?“ Röm 9,21</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helmut Heider		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3916</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helmut Heider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2024 13:29:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3916</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3914&quot;&gt;Elmar Wieland Vogel&lt;/a&gt;.

Lieber Herr Vogel,

ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass Gott der Urheber von Allem ist.
Ebenfalls sehe ich, dass Gott, Mensch geworden ist als Jesus Christus, damit alles von Gott Getrennte und Böse wieder zurückkehren kann in die ebenbildliche Gemeinschaft.
Andererseits ist Ihre Formulierung: 
&lt;em&gt;&quot;dass Gott in Christus selbst zur Ursache unserer Sünde geworden ist,&quot;&lt;/em&gt;
&lt;span&gt;für mich missverständlich.&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Für mich sind wir verantwortlich für unsere Sünden (trennenden, falschen Haltungen und Taten gegenüber dem Göttlich Guten und Wahrem).&lt;/span&gt;
&lt;span&gt;Im Zustand unserer &quot;Ebenbildlichkeit&quot; (ich gehe von einem Leben aus, dass wir schon vor der Materie-Schaffung lebten), konnten wir uns (wie auch heute wieder) entscheiden für ein Leben im Einklang mit Gott-Vater, oder unseren Eigenwillen ausleben.&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Dazu meine Überlegungen:&lt;/span&gt;


&lt;strong&gt;Der Grund allen Übels &lt;/strong&gt;

Der Grund allen Übels ist das falsch verstandene und gelebte Selbst. 
Wir sind mitten in einer Lebensphase, wo zum wiederholten Mal die menschliche Selbsteinschätzung gefährlich nah daran ist, einem gewaltigen Irrtum zu folgen, wenn der wahre Sinn unseres Daseins nicht gefunden wird.

Den ersten folgeschweren Fehler gegenüber dem wahren Leben machte der „Mensch“, der seine Ebenbildlichkeit in der ursprünglichen Göttlichen Schöpfung (siehe Genesis 1) immer mehr vernachlässigte zugunsten des eigensinnigen Selbst-Bewusstseins. Ohne den genauen Zeitpunkt dieser Veränderung zu kennen, sind die Auswirkungen immer noch gravierend wirksam. Sie bestimmen uns und unsere Lebenssituation, auch wenn wir sie nicht bewusst erkennen.

In dem ersten eigensinnig orientierten „Mensch“ prägte die Liebe zum Selbst immer stärker das Sein. Diese selbst bezogene Liebe entwickelte ein Selbst-Bewusstsein, was anstelle der von Gott vorgesehenen Teilhabe am Göttlichen nur noch das aus sich selbst Kommende entwickeln will. Dieser „Mensch“ hat in seinem Geist Vorstellungen entwickelt und sagt in dieser Phase über sich: „Ich (Mein Selbst) bin die (ist) Liebe.“
Alles was aus daraus entsteht wird von diesem „Mensch“ als Erzeugnis seines Selbst gesehen. Die Beteiligung von Gott als Schöpfer wird immer mehr verdrängt und verschwiegen. Anstelle von Wahrheit werden Vorstellungen aus dem Eigensinn verbreitet. 
Diese eigenwillige Bewusstseinshaltung ist die geistige „Urmutter“ der „Selbst-Schöpfungen“.
&#160;
Immer größer und dominanter werden im Laufe dieser sich entwickelnden ursprünglichen Ausbreitung die selbstsüchtigen Anteile. Gleichzeitig verringert sich im vergleichbaren Maß die Verbindung zum Göttlichen und damit zur wahren Liebe und wahren Weisheit. 
Als wesentliche Lebensprinzipien werden diese beiden Faktoren auch im Eigensinn wichtig genommen; sie werden jedoch zugunsten der übertriebenen Liebe zum Selbst missbraucht. 
Aus dem Missbrauch stammen selbst entwickelte Vorstellungen, Gedanken und Taten, die immer stärker ein falsches Selbst(Bild) erzeugen aus Begeisterung für das Ego-Zentrische. Diese Begeisterung ist von sich und seiner Gesinnung so vollkommen überzeugt, dass es sich als strahlender „Stern“ innerhalb seiner egozentrischen Welt sieht und präsentiert. Andere Menschen werden von dem so geschaffenen „luziferischen Licht angezogen und nehmen es auf. So verbreitet sich das „Feuer“ der „Selbstbegeisterung“ und erzeugt ein immer stärker werdendes eigensinniges „Licht“. Es ist ein Scheinlicht indem sich die Beteiligten sonnen. Was diesem Licht fehlt, ist die Wärme der wahren Liebe und die Erleuchtung aus der wahren Weisheit.

Durch die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren machen konnte (u.a. systemische Aufstellungen/ &quot;Bewegungen zum Geist&quot;), bin ich mir sicher, dass ich in meinem vergangenen Leben – weit vor meinem jetzigen irdischen Leben – meinen ebenbildlichen Zustand verlassen habe, und beteiligt war an der bewussten Trennung von Gott. Ich war (und bin teilweise noch) selbstverschuldet Täter und Opfer dieser Situation.
Ohne vollkommen Details der Entwicklung und des Verlaufs zu kennen, spüre ich meine Teilhabe und die Auswirkungen an den „dunklen“ Geschehnissen bis in die Gegenwart.
Diese verkehrt ausgerichteten Bewusstseinshaltungen aus Urzeiten wirken als Resonanz im gegenwärtigen Menschen. Inwieweit die Betroffenen sich über diese Auswirkungen bewusst sind, weiß ich nicht. Für mich steht jedoch fest, dass es lebenswichtig ist, alles Verkehrte und Richtige unseres Daseins möglichst genau zu kennen, damit wir uns bewusst für das Wahre entscheiden und das Falsche sein lassen.
Es ist eine Entscheidung, die für den Einzelnen als auch für die Menschheit notwendig ist.

Alles eigensinnige Bewusstsein in der gesamten Schöpfung scheut sich unbewusst jedoch vor der erneuten Konfrontation mit den größtmöglichen schlimmen Erfahrungen im selbstverschuldeten Trauma der Trennung vom wahren Leben. Das ist ein wesentlicher Punkt, dass auch wir als Betroffene, die Auswirkungen in uns noch nicht vollkommen verarbeitet haben. So bleiben entscheidende Aspekte unseres Daseins verborgen. 
Ohne sich dem tiefsitzenden Schmerz zu stellen, leidet die „gefallene Schöpfung“.

Wir Menschen suchen und finden aus unserer Sicht zeitweilig (Schein-) Lösungen der Probleme.
Psychologie und menschliche Therapie sind Teil gutgemeinter und ernsthafter heutiger Lösungsversuche. Daneben gibt es immer mehr unseriöse Angebote unter dem Deckmantel der „Liebe“, wo in zahlreichen Variationen „Erleuchtete“ Hilfe, Begleitung und Vermittlung auf dem „Heilsweg“ anbieten. „Engel“ und „Aufgestiegene Meister“ ergänzen die „liebevollen Erscheinungen“. Diese „Liebes-Angebote “ werden von immer mehr Menschen gerne angenommen.
Angebot und Nachfrage bestimmen das Handeln, was das „Heil“ geschäftsmäßig vermarktet. Selbst „Jesus Christus“ wird benutzt, ohne dass der dahinterstehende Missbrauch auffällt.

Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass wir nur mit der Hilfe Gottes – durch Seine Liebe und Sein Verständnis – Trennendes und das daraus resultierende Trauma letztendlich überwinden werden.
Jede menschliche Hilfe stößt spätestens hier an unüberwindliche Grenzen. Wer anderes meint und vermittelt, behindert die einzig wahre Hilfe.
Wir sollten endlich bereit sein, alles was der Geist Gottes uns anbietet (dazu gehören für mich auch Aufstellungen, die von einer liebevollen menschlichen Haltung geprägt sind, ohne dass der Geist Gottes bewusst als &quot;Beistand&quot; wahrgenommen wird), anzunehmen und gemeinschaftlich mitzutragen.

Warum tun wir uns so schwer, diese (über das &quot;menschliche Maß&quot; hinausgehende) Hilfe (bewusst) anzunehmen?
Was bestimmt unseren Widerstand?
Neben dem bisher Beschriebenem sind weitere wesentliche Gründe, dass wir die subtilen Erscheinungen unsere Selbstsucht noch nicht klar erfassen, weil wir immer noch zu sehr von menschlich bestimmten Einsichten und Erkenntnissen begeistert sind. Gegenseitige Anerkennung von Vermittlern und Anhängern nähren den Stolz. Der Mensch sieht sich und seine Vorstellungen gern als Quelle. So bleibt man im Selbstgeschaffenem, hält daran begeistert fest und verbreitet das „kostbare Gut“.
Wer so sucht und aus seinem Selbst-Bewusstsein schlüssige Antworten erhält, meint, das Wahre und Richtige zu fördern. Er ist in seinem Tun und den daraus entstandenen Erfahrungen und Wissen angetan. Wer bei dieser Selbst-Genügsamkeit („Guter Wille“) stehen bleibt, verhindert jedoch Weitergehendes.

Um die Entwicklung zu einem gesunden Leben weitestgehend zu unterstützen, gehört als erstes die Wahrnehmung, dass in uns (auch als gutgemeinte Hilfe in der Therapie) „Eigensinniges“ vorhanden ist. Wenn ich das verändern möchte zugunsten echter liebevoller Gemeinschaft die dem Leben dient, gilt es zu erfassen, dass wir nur durch die unmittelbare Verbindung mit dem Geist Gottes wirkliche und weitgehendste Aufklärung und Verbesserung unseres seelisch geistigen Zustands erfahren können. 
Auf dem Weg zu dieser lebensentscheidenden Einsicht können mittelbar geäußerte Wahrheiten und Erkenntnisse uns unterstützen, dem Wahren und Guten weiter zu folgen. Letztendlich muss jedoch das „Mittelbare“ zugunsten des „Unmittelbaren“ weichen (siehe u.a. Johannes der Täufer: &lt;em&gt;„Er/Jesus Christus muss immer weiter wachsen und ich immer weiter abnehmen“&lt;/em&gt; Johannes 3:30).

In der unmittelbaren Beziehung zum Christusbewusstsein wird sich zeigen, wie weit wir bereit sind, unser Selbst-Geschaffenes im &quot;Licht Gottes&quot; überprüfen zu lassen und alles Verkehrte sein zu lassen, damit wir sinnvoll leben.

Herzliche Grüße

Helmut Heider]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3914">Elmar Wieland Vogel</a>.</p>
<p>Lieber Herr Vogel,</p>
<p>ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass Gott der Urheber von Allem ist.<br />
Ebenfalls sehe ich, dass Gott, Mensch geworden ist als Jesus Christus, damit alles von Gott Getrennte und Böse wieder zurückkehren kann in die ebenbildliche Gemeinschaft.<br />
Andererseits ist Ihre Formulierung:<br />
<em>&#8222;dass Gott in Christus selbst zur Ursache unserer Sünde geworden ist,&#8220;</em><br />
<span>für mich missverständlich.</span><br />
<span>Für mich sind wir verantwortlich für unsere Sünden (trennenden, falschen Haltungen und Taten gegenüber dem Göttlich Guten und Wahrem).</span><br />
<span>Im Zustand unserer &#8222;Ebenbildlichkeit&#8220; (ich gehe von einem Leben aus, dass wir schon vor der Materie-Schaffung lebten), konnten wir uns (wie auch heute wieder) entscheiden für ein Leben im Einklang mit Gott-Vater, oder unseren Eigenwillen ausleben.</span></p>
<p><span>Dazu meine Überlegungen:</span></p>
<p><strong>Der Grund allen Übels </strong></p>
<p>Der Grund allen Übels ist das falsch verstandene und gelebte Selbst.<br />
Wir sind mitten in einer Lebensphase, wo zum wiederholten Mal die menschliche Selbsteinschätzung gefährlich nah daran ist, einem gewaltigen Irrtum zu folgen, wenn der wahre Sinn unseres Daseins nicht gefunden wird.</p>
<p>Den ersten folgeschweren Fehler gegenüber dem wahren Leben machte der „Mensch“, der seine Ebenbildlichkeit in der ursprünglichen Göttlichen Schöpfung (siehe Genesis 1) immer mehr vernachlässigte zugunsten des eigensinnigen Selbst-Bewusstseins. Ohne den genauen Zeitpunkt dieser Veränderung zu kennen, sind die Auswirkungen immer noch gravierend wirksam. Sie bestimmen uns und unsere Lebenssituation, auch wenn wir sie nicht bewusst erkennen.</p>
<p>In dem ersten eigensinnig orientierten „Mensch“ prägte die Liebe zum Selbst immer stärker das Sein. Diese selbst bezogene Liebe entwickelte ein Selbst-Bewusstsein, was anstelle der von Gott vorgesehenen Teilhabe am Göttlichen nur noch das aus sich selbst Kommende entwickeln will. Dieser „Mensch“ hat in seinem Geist Vorstellungen entwickelt und sagt in dieser Phase über sich: „Ich (Mein Selbst) bin die (ist) Liebe.“<br />
Alles was aus daraus entsteht wird von diesem „Mensch“ als Erzeugnis seines Selbst gesehen. Die Beteiligung von Gott als Schöpfer wird immer mehr verdrängt und verschwiegen. Anstelle von Wahrheit werden Vorstellungen aus dem Eigensinn verbreitet.<br />
Diese eigenwillige Bewusstseinshaltung ist die geistige „Urmutter“ der „Selbst-Schöpfungen“.<br />
&nbsp;<br />
Immer größer und dominanter werden im Laufe dieser sich entwickelnden ursprünglichen Ausbreitung die selbstsüchtigen Anteile. Gleichzeitig verringert sich im vergleichbaren Maß die Verbindung zum Göttlichen und damit zur wahren Liebe und wahren Weisheit.<br />
Als wesentliche Lebensprinzipien werden diese beiden Faktoren auch im Eigensinn wichtig genommen; sie werden jedoch zugunsten der übertriebenen Liebe zum Selbst missbraucht.<br />
Aus dem Missbrauch stammen selbst entwickelte Vorstellungen, Gedanken und Taten, die immer stärker ein falsches Selbst(Bild) erzeugen aus Begeisterung für das Ego-Zentrische. Diese Begeisterung ist von sich und seiner Gesinnung so vollkommen überzeugt, dass es sich als strahlender „Stern“ innerhalb seiner egozentrischen Welt sieht und präsentiert. Andere Menschen werden von dem so geschaffenen „luziferischen Licht angezogen und nehmen es auf. So verbreitet sich das „Feuer“ der „Selbstbegeisterung“ und erzeugt ein immer stärker werdendes eigensinniges „Licht“. Es ist ein Scheinlicht indem sich die Beteiligten sonnen. Was diesem Licht fehlt, ist die Wärme der wahren Liebe und die Erleuchtung aus der wahren Weisheit.</p>
<p>Durch die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren machen konnte (u.a. systemische Aufstellungen/ &#8222;Bewegungen zum Geist&#8220;), bin ich mir sicher, dass ich in meinem vergangenen Leben – weit vor meinem jetzigen irdischen Leben – meinen ebenbildlichen Zustand verlassen habe, und beteiligt war an der bewussten Trennung von Gott. Ich war (und bin teilweise noch) selbstverschuldet Täter und Opfer dieser Situation.<br />
Ohne vollkommen Details der Entwicklung und des Verlaufs zu kennen, spüre ich meine Teilhabe und die Auswirkungen an den „dunklen“ Geschehnissen bis in die Gegenwart.<br />
Diese verkehrt ausgerichteten Bewusstseinshaltungen aus Urzeiten wirken als Resonanz im gegenwärtigen Menschen. Inwieweit die Betroffenen sich über diese Auswirkungen bewusst sind, weiß ich nicht. Für mich steht jedoch fest, dass es lebenswichtig ist, alles Verkehrte und Richtige unseres Daseins möglichst genau zu kennen, damit wir uns bewusst für das Wahre entscheiden und das Falsche sein lassen.<br />
Es ist eine Entscheidung, die für den Einzelnen als auch für die Menschheit notwendig ist.</p>
<p>Alles eigensinnige Bewusstsein in der gesamten Schöpfung scheut sich unbewusst jedoch vor der erneuten Konfrontation mit den größtmöglichen schlimmen Erfahrungen im selbstverschuldeten Trauma der Trennung vom wahren Leben. Das ist ein wesentlicher Punkt, dass auch wir als Betroffene, die Auswirkungen in uns noch nicht vollkommen verarbeitet haben. So bleiben entscheidende Aspekte unseres Daseins verborgen.<br />
Ohne sich dem tiefsitzenden Schmerz zu stellen, leidet die „gefallene Schöpfung“.</p>
<p>Wir Menschen suchen und finden aus unserer Sicht zeitweilig (Schein-) Lösungen der Probleme.<br />
Psychologie und menschliche Therapie sind Teil gutgemeinter und ernsthafter heutiger Lösungsversuche. Daneben gibt es immer mehr unseriöse Angebote unter dem Deckmantel der „Liebe“, wo in zahlreichen Variationen „Erleuchtete“ Hilfe, Begleitung und Vermittlung auf dem „Heilsweg“ anbieten. „Engel“ und „Aufgestiegene Meister“ ergänzen die „liebevollen Erscheinungen“. Diese „Liebes-Angebote “ werden von immer mehr Menschen gerne angenommen.<br />
Angebot und Nachfrage bestimmen das Handeln, was das „Heil“ geschäftsmäßig vermarktet. Selbst „Jesus Christus“ wird benutzt, ohne dass der dahinterstehende Missbrauch auffällt.</p>
<p>Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass wir nur mit der Hilfe Gottes – durch Seine Liebe und Sein Verständnis – Trennendes und das daraus resultierende Trauma letztendlich überwinden werden.<br />
Jede menschliche Hilfe stößt spätestens hier an unüberwindliche Grenzen. Wer anderes meint und vermittelt, behindert die einzig wahre Hilfe.<br />
Wir sollten endlich bereit sein, alles was der Geist Gottes uns anbietet (dazu gehören für mich auch Aufstellungen, die von einer liebevollen menschlichen Haltung geprägt sind, ohne dass der Geist Gottes bewusst als &#8222;Beistand&#8220; wahrgenommen wird), anzunehmen und gemeinschaftlich mitzutragen.</p>
<p>Warum tun wir uns so schwer, diese (über das &#8222;menschliche Maß&#8220; hinausgehende) Hilfe (bewusst) anzunehmen?<br />
Was bestimmt unseren Widerstand?<br />
Neben dem bisher Beschriebenem sind weitere wesentliche Gründe, dass wir die subtilen Erscheinungen unsere Selbstsucht noch nicht klar erfassen, weil wir immer noch zu sehr von menschlich bestimmten Einsichten und Erkenntnissen begeistert sind. Gegenseitige Anerkennung von Vermittlern und Anhängern nähren den Stolz. Der Mensch sieht sich und seine Vorstellungen gern als Quelle. So bleibt man im Selbstgeschaffenem, hält daran begeistert fest und verbreitet das „kostbare Gut“.<br />
Wer so sucht und aus seinem Selbst-Bewusstsein schlüssige Antworten erhält, meint, das Wahre und Richtige zu fördern. Er ist in seinem Tun und den daraus entstandenen Erfahrungen und Wissen angetan. Wer bei dieser Selbst-Genügsamkeit („Guter Wille“) stehen bleibt, verhindert jedoch Weitergehendes.</p>
<p>Um die Entwicklung zu einem gesunden Leben weitestgehend zu unterstützen, gehört als erstes die Wahrnehmung, dass in uns (auch als gutgemeinte Hilfe in der Therapie) „Eigensinniges“ vorhanden ist. Wenn ich das verändern möchte zugunsten echter liebevoller Gemeinschaft die dem Leben dient, gilt es zu erfassen, dass wir nur durch die unmittelbare Verbindung mit dem Geist Gottes wirkliche und weitgehendste Aufklärung und Verbesserung unseres seelisch geistigen Zustands erfahren können.<br />
Auf dem Weg zu dieser lebensentscheidenden Einsicht können mittelbar geäußerte Wahrheiten und Erkenntnisse uns unterstützen, dem Wahren und Guten weiter zu folgen. Letztendlich muss jedoch das „Mittelbare“ zugunsten des „Unmittelbaren“ weichen (siehe u.a. Johannes der Täufer: <em>„Er/Jesus Christus muss immer weiter wachsen und ich immer weiter abnehmen“</em> Johannes 3:30).</p>
<p>In der unmittelbaren Beziehung zum Christusbewusstsein wird sich zeigen, wie weit wir bereit sind, unser Selbst-Geschaffenes im &#8222;Licht Gottes&#8220; überprüfen zu lassen und alles Verkehrte sein zu lassen, damit wir sinnvoll leben.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Helmut Heider</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elmar Wieland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3914</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2023 17:59:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3914</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3910&quot;&gt;Helmut Heider&lt;/a&gt;.

&lt;font color = #4682B4 &gt; &lt;strong&gt;Lieber Herr Heider, vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Auf die wesentlichen Punkte möchte ich im folgenden kurz antworten:
Sie schreiben vom göttlichen Auftrag, den der Mensch im Paradies hatte. Aber hier ist zu bedenken, dass sich nach dem sogenannten Sündenfall die Dinge grundlegend geändert haben. Wir befinden uns in dieser Welt nicht mehr im paradiesischen Zustand. Und wenn wir der Botschaft Jesu glauben, dann liegt diese Welt in ihren „Wehen“. Durch den Glauben wissen wir, dass die Welt nicht erhalten werden kann, und zwar genauso wenig wie die „Welt“ des Ungeborenen im Mutterleib, eine bleibende und dauerhafte sein kann. Wir müssen von Neuem geboren werden, wie Jesus zu Nikodemus sagt. Das heißt, durch Christus wissen wir, dass der Mensch dieses Leben und damit diese Welt nicht bewahren kann, sondern dass diese Welt verloren gehen wird und muss, um einer gänzlich neuen Welt willen, in die wir durch sein Wort geboren werden.
Bezüglich Ihrer Überlegungen zum Sündenfall. Man muss hier immer bedenken, dass Gott selbst es war, der im Garten Eden den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse hat wachsen lassen. Damit hat er dem Menschen die Möglichkeit gegeben, Gott (das Leben) zu verlieren. Diese Situation wird nur dort schlüssig, wo man sie durch die Passion Jesu betrachtet. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. Aber was heißt das? Zum Bilde Gottes gehört die Fähigkeit, sich verloren geben zu können, ohne sich dabei zu verlieren, ohne dabei das Leben zu verlieren, d. h. ohne zu sterben. Das klingt paradox, aber es ist genau das, was Jesus uns in seiner Passion verdeutlicht. Johannes Tauler schrieb in diesem Sinne: „Zu Betlehem geboren ist uns ein Kindelein, gibt sich für uns verloren, gelobet muss es sein.“ Sind wir in Christus, so ist der Tod überwunden, weil wir uns in dieser Welt verloren geben können, ohne dabei verloren zu gehen. Somit wird in Jesus Christus der einstige Sündenfall zum Glücksfall und das bedeutet, dass Gott in Christus selbst zur Ursache unserer Sünde geworden ist, damit das Böse gut werden kann. So wie die Passion Jesu letztlich gut für uns war. Wie? Indem Jesus verkündet, dass er gekommen ist, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.
Sie schreiben von der Eigenverantwortung des Menschen und vom freien Willen, den er hätte. Diese Auffassung deckt sich nicht mit der Lehre Jesu. In seiner Passion zeigt Jesus auf, dass alle Verantwortung allein auf Gott liegt. Überall dort, wo wir im Bösen und Feindlichen, das uns begegnet oder anhaftet, nach dem Willen Gottes suchen, wird sich Gott als dessen Urheber, uns zu erkennen geben. Denn so wie Jesus in seinen Feinden und in seiner Passion den Willen Gottes erkannte, so sind auch wir aufgefordert, in allem Beschwerlichen und Leidvollen den Willen Gottes zu suchen.
Mit besten Grüßen Ihr Elmar Wieland Vogel&lt;/strong&gt; &lt;/font&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3910">Helmut Heider</a>.</p>
<p><font color = #4682B4> <strong>Lieber Herr Heider, vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Auf die wesentlichen Punkte möchte ich im folgenden kurz antworten:<br />
Sie schreiben vom göttlichen Auftrag, den der Mensch im Paradies hatte. Aber hier ist zu bedenken, dass sich nach dem sogenannten Sündenfall die Dinge grundlegend geändert haben. Wir befinden uns in dieser Welt nicht mehr im paradiesischen Zustand. Und wenn wir der Botschaft Jesu glauben, dann liegt diese Welt in ihren „Wehen“. Durch den Glauben wissen wir, dass die Welt nicht erhalten werden kann, und zwar genauso wenig wie die „Welt“ des Ungeborenen im Mutterleib, eine bleibende und dauerhafte sein kann. Wir müssen von Neuem geboren werden, wie Jesus zu Nikodemus sagt. Das heißt, durch Christus wissen wir, dass der Mensch dieses Leben und damit diese Welt nicht bewahren kann, sondern dass diese Welt verloren gehen wird und muss, um einer gänzlich neuen Welt willen, in die wir durch sein Wort geboren werden.<br />
Bezüglich Ihrer Überlegungen zum Sündenfall. Man muss hier immer bedenken, dass Gott selbst es war, der im Garten Eden den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse hat wachsen lassen. Damit hat er dem Menschen die Möglichkeit gegeben, Gott (das Leben) zu verlieren. Diese Situation wird nur dort schlüssig, wo man sie durch die Passion Jesu betrachtet. Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn. Aber was heißt das? Zum Bilde Gottes gehört die Fähigkeit, sich verloren geben zu können, ohne sich dabei zu verlieren, ohne dabei das Leben zu verlieren, d. h. ohne zu sterben. Das klingt paradox, aber es ist genau das, was Jesus uns in seiner Passion verdeutlicht. Johannes Tauler schrieb in diesem Sinne: „Zu Betlehem geboren ist uns ein Kindelein, gibt sich für uns verloren, gelobet muss es sein.“ Sind wir in Christus, so ist der Tod überwunden, weil wir uns in dieser Welt verloren geben können, ohne dabei verloren zu gehen. Somit wird in Jesus Christus der einstige Sündenfall zum Glücksfall und das bedeutet, dass Gott in Christus selbst zur Ursache unserer Sünde geworden ist, damit das Böse gut werden kann. So wie die Passion Jesu letztlich gut für uns war. Wie? Indem Jesus verkündet, dass er gekommen ist, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.<br />
Sie schreiben von der Eigenverantwortung des Menschen und vom freien Willen, den er hätte. Diese Auffassung deckt sich nicht mit der Lehre Jesu. In seiner Passion zeigt Jesus auf, dass alle Verantwortung allein auf Gott liegt. Überall dort, wo wir im Bösen und Feindlichen, das uns begegnet oder anhaftet, nach dem Willen Gottes suchen, wird sich Gott als dessen Urheber, uns zu erkennen geben. Denn so wie Jesus in seinen Feinden und in seiner Passion den Willen Gottes erkannte, so sind auch wir aufgefordert, in allem Beschwerlichen und Leidvollen den Willen Gottes zu suchen.<br />
Mit besten Grüßen Ihr Elmar Wieland Vogel</strong> </font></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Helmut Heider		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3910</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helmut Heider]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 08:58:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3910</guid>

					<description><![CDATA[Meine Gedanken zu dem Thema:

&lt;strong&gt;Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; oder: Adam und Eva leben noch&lt;/strong&gt;

Die „Schöpfung“ hatte schon verschiedene Phasen und Zustände durchlaufen, als „Gott, der Herr, den Menschen formte“. Dieser „Mensch“ erhält einen göttlichen Auftrag: 
&lt;em&gt;„Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn sobald du davon isst, wirst du sterben.“ &lt;/em&gt;(Genesis II, 15-16).
Das „Gebot“ wird von vielen, die diese Bibelstelle lesen, als unverständliches Verbot wahrgenommen. Häufig kommt es zu der Überlegung: Was veranlasst Gott dazu, den Ur-Menschen in eine Situation zu versetzen (Garten Eden), die neben aller Schönheit auch Beeinträchtigungen hat und ihm sogar den Tod bringen kann? 
Wer Gott als Schöpfer für alles verantwortlich macht, verkennt das Prinzip des „eigenen Willens“ und damit die „Eigenverantwortung“ der von ihm geschaffenen Wesen. Besonders der Mensch hat einen seelisch-geistigen Zustand, der diesem Prinzip entspricht. 
Der Mensch ist zwar ein von Gott geschaffenes Wesen, aber sein Zustand ist „zur Zeit als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte“ (Genesis 2,4) nicht mehr himmlisch rein und vollkommen (siehe Genesis I, 37: „&lt;em&gt;Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut&lt;/em&gt;“), sondern „nur paradiesisch“. &#160;Aus der ursprünglichen „Ebenbildlichkeit“ hat sich ein „Mensch“ gebildet, den es reizt, sein Leben aus sich selbst zu bestimmen. Wenn man dabei den Dialog mit Gott vernachlässigt, und die eigenen Gedanken und Vorstellungen mehr schätzt, erzeugt man begrenzte und unreife Lebenszustände. Nur in der unmittelbaren Verbindung mit dem Geist Gottes kann der Mensch angemessen an der Schöpfung teilnehmen, damit „Früchte vom Baum des Lebens“ entstehen.
Um den Reifeprozess aktiv mitzutragen, bekommt der „Mensch“ deshalb den Auftrag, den „Garten Eden zu bebauen und zu hüten“.
Dagegen sind die „Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ nicht Erzeugnisse aus dem allwissenden Geist Gottes. Sie sind das Ergebnis von geschaffenen Geistwesen, die meinen aus dem eigenen Selbstbewusstsein zu erkennen, was Gut und Böse ist und sich damit Gott gleichstellen. Diesem Bewusstsein fehlt die absolute Bereitschaft, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen, um einer Fehlentwicklung nicht zu folgen, und durch die Aufklärung Gottes den wahren Weg zu gehen. („&lt;em&gt;Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ &lt;/em&gt;Joh. 14,6)

Es geht um die Entscheidung: Hingabe an den Geist Gottes, oder Hingabe an den Eigensinn.
Die Paradiesgeschichte verdeutlicht, was passiert, wenn der Wille zum „Selbstsein“ als Drang nach Unabhängigkeit vom Göttlichen wächst und sich steigert durch die Verbindung mit der Schlange. Die Schlange ist das Symbol für eine Kraft, die das niedere Selbst des Menschen verführen kann, weil sie eine gemeinsame Ausrichtung und ähnliche Wesenszüge haben. Adam und Eva folgen der Versuchung, „eigene Wege“ zu gehen, und merken durch ihre Egozentrik gar nicht, dass sie sich immer mehr vom Göttlichen – und damit vom wahren Leben – entfernen. Aus der Weitsicht wird die Engstirnigkeit. Aus der Einheit mit Gott und der Ganzheit werden der Eigenwille und die Selbstsucht. Adam und Eva verhalten sich eigenwillig und sondern sich dadurch von Gott ab. 
Sie hätten Gott fragen können, warum Er vor den „Früchten des Baums der Erkenntnis“ so eindringlich warnt. Aufgrund ihrer Begeisterung für ihr „Selbst“ sind sie nicht an wirklicher Aufklärung interessiert und nehmen Gott nicht ernst. 

Im Unterschied zu Adam und Eva haben heute viele Menschen den Kontakt zu Gott vollkommen verloren. Das Gewissen berührt eher auf menschlicher Ebene als in der lebendigen Beziehung mit Gott und in der Gewissheit Seines Daseins. So betrachtet ist unsere „Absonderung“ weitaus größer als beim „Fall des Menschen aus dem Paradies“. Dass Adam und Eva in diese Situation geraten, hat zwei wesentliche Gründe. Obwohl sie wissen, dass ihr Verhalten falsch war, sind sie nicht einsichtig. Anstatt zu bereuen, geben sie einander und der Schlange die Schuld. Sie tragen nicht die Verantwortung für das, was sie verursacht haben. Das bedingt ihren Fall. Diese „Maßnahme“ schützt letztendlich ihren wahren ebenbildlichen Ursprung und ermöglicht die grundsätzliche Rückkehr zum „höheren Selbst“. Hätte das „niedere Selbst“ als geistiger Zustand – personifiziert durch Adam und Eva – nach den Früchten vom „Baum der Erkenntnis“ auch noch die Früchte vom „Baum des Lebens“ zu sich genommen, bliebe das „niedere Selbst“ in Ewigkeit erhalten, denn der Baum des Lebens ist das Symbol für das absolut Gültige innerhalb der Schöpfung, und seine Substanz nährt ewig. Die Früchte stellen essentielle Kräfte dar, die sich wie Fruchtsamen verbreiten und vermehren. 
Die Kenntnis von Gut und Böse erhalten wir nur aus der Liebe zur Wahrheit in der Verbindung mit Gott. Wer sich jedoch abgesondert hat und eigenen Vorstellungen nachgeht, die unklar sind und dem Leben widersprechen, kennt nicht mehr Ursache, Wirkung und die Ordnungsprinzipien, die in allem, was existiert, vorhanden sind und Einfluss nehmen. 

&lt;em&gt;„Was im Anfang ist, ist jetzt. Das, was im Anfang ausgesandt wurde, besteht jetzt, doch die Menschheit hat den Baum des Lebens noch nicht ergriffen. Der Mensch isst noch von den Früchten des Baumes von Gut und Böse, der seine Wurzeln in ihm selbst hat.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Indem ihr zu Mir kommt, werdet ihr aus eurem Zustand herausgehoben. Ich throne in euch, doch ihr blicktet nach außen und fandet Mich nicht. Blickt nach innen und findet dort Gott! Die reinen Herzens sind, werden ihn erkennen.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Die Welt isst noch immer von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse, und nur wenn die Menschheit den Baum des Lebens ergreift – den Christus im Innern –, wird ihre Erlösung kommen.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Gut und Böse sind die Ergebnisse eures Verstandes, dessen, was ihr über die Dinge denkt. Dies ist der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, der Frucht, von der ihr nicht essen dürft, damit ihr nicht in eurer Unwissenheit sterbt. Wenn ihr den Baum des Lebens ergreift, das innerste Gewahrwerden der Wahrheit, wird dies eure Erlösung sein.&lt;/em&gt;
&lt;em&gt;Wenn ihr den Christus erkennt, wird euer Geist nicht länger von Gut und Böse verwirrt, und ihr werdet die sich offenbarende Kraft von Gottes Liebe, Weisheit und Macht.“&lt;/em&gt;
(Murdo MacDonald-Bayne: „Göttliche Heilung von Seele und Leib“)

Das Erfassen des „Baum des Lebens“ ist lebenswichtig für die ganze Menschheit. Indem Gott Mensch wurde als Jesus Christus hat Er für uns den Zugang und Zugriff wieder ermöglicht. Inwieweit diese Chance zum Heilwerden genutzt wird, bestimmt jeder selbst. Wer nicht zugreift, wird das wahre Leben nicht erfahren und an ihm teilhaben. 
Der Mensch muss umkehren, um sein „altes Ich“ in das „wahre Ich“ zu wandeln. Dies geschieht im Wesentlichen durch Reinigung von allem Niederen und Falschen durch die Hinwendung zum Christus mit Hilfe der Kraft durch des Heiligen Geistes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gedanken zu dem Thema:</p>
<p><strong>Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; oder: Adam und Eva leben noch</strong></p>
<p>Die „Schöpfung“ hatte schon verschiedene Phasen und Zustände durchlaufen, als „Gott, der Herr, den Menschen formte“. Dieser „Mensch“ erhält einen göttlichen Auftrag:<br />
<em>„Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn sobald du davon isst, wirst du sterben.“ </em>(Genesis II, 15-16).<br />
Das „Gebot“ wird von vielen, die diese Bibelstelle lesen, als unverständliches Verbot wahrgenommen. Häufig kommt es zu der Überlegung: Was veranlasst Gott dazu, den Ur-Menschen in eine Situation zu versetzen (Garten Eden), die neben aller Schönheit auch Beeinträchtigungen hat und ihm sogar den Tod bringen kann?<br />
Wer Gott als Schöpfer für alles verantwortlich macht, verkennt das Prinzip des „eigenen Willens“ und damit die „Eigenverantwortung“ der von ihm geschaffenen Wesen. Besonders der Mensch hat einen seelisch-geistigen Zustand, der diesem Prinzip entspricht.<br />
Der Mensch ist zwar ein von Gott geschaffenes Wesen, aber sein Zustand ist „zur Zeit als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte“ (Genesis 2,4) nicht mehr himmlisch rein und vollkommen (siehe Genesis I, 37: „<em>Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut</em>“), sondern „nur paradiesisch“. &nbsp;Aus der ursprünglichen „Ebenbildlichkeit“ hat sich ein „Mensch“ gebildet, den es reizt, sein Leben aus sich selbst zu bestimmen. Wenn man dabei den Dialog mit Gott vernachlässigt, und die eigenen Gedanken und Vorstellungen mehr schätzt, erzeugt man begrenzte und unreife Lebenszustände. Nur in der unmittelbaren Verbindung mit dem Geist Gottes kann der Mensch angemessen an der Schöpfung teilnehmen, damit „Früchte vom Baum des Lebens“ entstehen.<br />
Um den Reifeprozess aktiv mitzutragen, bekommt der „Mensch“ deshalb den Auftrag, den „Garten Eden zu bebauen und zu hüten“.<br />
Dagegen sind die „Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ nicht Erzeugnisse aus dem allwissenden Geist Gottes. Sie sind das Ergebnis von geschaffenen Geistwesen, die meinen aus dem eigenen Selbstbewusstsein zu erkennen, was Gut und Böse ist und sich damit Gott gleichstellen. Diesem Bewusstsein fehlt die absolute Bereitschaft, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen, um einer Fehlentwicklung nicht zu folgen, und durch die Aufklärung Gottes den wahren Weg zu gehen. („<em>Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ </em>Joh. 14,6)</p>
<p>Es geht um die Entscheidung: Hingabe an den Geist Gottes, oder Hingabe an den Eigensinn.<br />
Die Paradiesgeschichte verdeutlicht, was passiert, wenn der Wille zum „Selbstsein“ als Drang nach Unabhängigkeit vom Göttlichen wächst und sich steigert durch die Verbindung mit der Schlange. Die Schlange ist das Symbol für eine Kraft, die das niedere Selbst des Menschen verführen kann, weil sie eine gemeinsame Ausrichtung und ähnliche Wesenszüge haben. Adam und Eva folgen der Versuchung, „eigene Wege“ zu gehen, und merken durch ihre Egozentrik gar nicht, dass sie sich immer mehr vom Göttlichen – und damit vom wahren Leben – entfernen. Aus der Weitsicht wird die Engstirnigkeit. Aus der Einheit mit Gott und der Ganzheit werden der Eigenwille und die Selbstsucht. Adam und Eva verhalten sich eigenwillig und sondern sich dadurch von Gott ab.<br />
Sie hätten Gott fragen können, warum Er vor den „Früchten des Baums der Erkenntnis“ so eindringlich warnt. Aufgrund ihrer Begeisterung für ihr „Selbst“ sind sie nicht an wirklicher Aufklärung interessiert und nehmen Gott nicht ernst. </p>
<p>Im Unterschied zu Adam und Eva haben heute viele Menschen den Kontakt zu Gott vollkommen verloren. Das Gewissen berührt eher auf menschlicher Ebene als in der lebendigen Beziehung mit Gott und in der Gewissheit Seines Daseins. So betrachtet ist unsere „Absonderung“ weitaus größer als beim „Fall des Menschen aus dem Paradies“. Dass Adam und Eva in diese Situation geraten, hat zwei wesentliche Gründe. Obwohl sie wissen, dass ihr Verhalten falsch war, sind sie nicht einsichtig. Anstatt zu bereuen, geben sie einander und der Schlange die Schuld. Sie tragen nicht die Verantwortung für das, was sie verursacht haben. Das bedingt ihren Fall. Diese „Maßnahme“ schützt letztendlich ihren wahren ebenbildlichen Ursprung und ermöglicht die grundsätzliche Rückkehr zum „höheren Selbst“. Hätte das „niedere Selbst“ als geistiger Zustand – personifiziert durch Adam und Eva – nach den Früchten vom „Baum der Erkenntnis“ auch noch die Früchte vom „Baum des Lebens“ zu sich genommen, bliebe das „niedere Selbst“ in Ewigkeit erhalten, denn der Baum des Lebens ist das Symbol für das absolut Gültige innerhalb der Schöpfung, und seine Substanz nährt ewig. Die Früchte stellen essentielle Kräfte dar, die sich wie Fruchtsamen verbreiten und vermehren.<br />
Die Kenntnis von Gut und Böse erhalten wir nur aus der Liebe zur Wahrheit in der Verbindung mit Gott. Wer sich jedoch abgesondert hat und eigenen Vorstellungen nachgeht, die unklar sind und dem Leben widersprechen, kennt nicht mehr Ursache, Wirkung und die Ordnungsprinzipien, die in allem, was existiert, vorhanden sind und Einfluss nehmen. </p>
<p><em>„Was im Anfang ist, ist jetzt. Das, was im Anfang ausgesandt wurde, besteht jetzt, doch die Menschheit hat den Baum des Lebens noch nicht ergriffen. Der Mensch isst noch von den Früchten des Baumes von Gut und Böse, der seine Wurzeln in ihm selbst hat.</em><br />
<em>Indem ihr zu Mir kommt, werdet ihr aus eurem Zustand herausgehoben. Ich throne in euch, doch ihr blicktet nach außen und fandet Mich nicht. Blickt nach innen und findet dort Gott! Die reinen Herzens sind, werden ihn erkennen.</em><br />
<em>Die Welt isst noch immer von den Früchten des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse, und nur wenn die Menschheit den Baum des Lebens ergreift – den Christus im Innern –, wird ihre Erlösung kommen.</em><br />
<em>Gut und Böse sind die Ergebnisse eures Verstandes, dessen, was ihr über die Dinge denkt. Dies ist der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, der Frucht, von der ihr nicht essen dürft, damit ihr nicht in eurer Unwissenheit sterbt. Wenn ihr den Baum des Lebens ergreift, das innerste Gewahrwerden der Wahrheit, wird dies eure Erlösung sein.</em><br />
<em>Wenn ihr den Christus erkennt, wird euer Geist nicht länger von Gut und Böse verwirrt, und ihr werdet die sich offenbarende Kraft von Gottes Liebe, Weisheit und Macht.“</em><br />
(Murdo MacDonald-Bayne: „Göttliche Heilung von Seele und Leib“)</p>
<p>Das Erfassen des „Baum des Lebens“ ist lebenswichtig für die ganze Menschheit. Indem Gott Mensch wurde als Jesus Christus hat Er für uns den Zugang und Zugriff wieder ermöglicht. Inwieweit diese Chance zum Heilwerden genutzt wird, bestimmt jeder selbst. Wer nicht zugreift, wird das wahre Leben nicht erfahren und an ihm teilhaben.<br />
Der Mensch muss umkehren, um sein „altes Ich“ in das „wahre Ich“ zu wandeln. Dies geschieht im Wesentlichen durch Reinigung von allem Niederen und Falschen durch die Hinwendung zum Christus mit Hilfe der Kraft durch des Heiligen Geistes.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ursula Ullrich		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3868</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ursula Ullrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 11:17:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3868</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Elmar,
von Herzen danke ich Dir für Deine mir nahegehende Antwort. Ich kann mit Dir so sehr mitfühlen, weil ich das auch so wie Du sehe. Statt die Chance zu nutzen, dass mal einer dieses Thema oder auch die vorhergehenden Themen  ernsthaft aufgreift und zum Nachdenken anregt, herrscht allgemeines Schweigen. Will man nicht, darf man nicht oder kann man sich dazu nicht äußern???
Es ist einfach nicht zu verstehen!
Bitte lass Dich nicht entmutigen; vielleicht bleibt bei manchen &quot;interessierten&quot; Lesern doch das eine oder andere hängen, sehen aber leider keine Veranlassung, sich Dir gegenüber zu äußern. Du wirst es nie erfahren!
Ich kann Deine Enttäuschung nur zu gut verstehen, aber sie Dir leider nicht nehmen. 
Du bist in Gottes gütigen Händen, bleib stark!
Ich schätze Dich sehr und Deine wunderbaren Beiträge, die mir viel geben.
Bleibe behütet und froh!
Herzlich grüßt Dich 
Ursula]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Elmar,<br />
von Herzen danke ich Dir für Deine mir nahegehende Antwort. Ich kann mit Dir so sehr mitfühlen, weil ich das auch so wie Du sehe. Statt die Chance zu nutzen, dass mal einer dieses Thema oder auch die vorhergehenden Themen  ernsthaft aufgreift und zum Nachdenken anregt, herrscht allgemeines Schweigen. Will man nicht, darf man nicht oder kann man sich dazu nicht äußern???<br />
Es ist einfach nicht zu verstehen!<br />
Bitte lass Dich nicht entmutigen; vielleicht bleibt bei manchen &#8222;interessierten&#8220; Lesern doch das eine oder andere hängen, sehen aber leider keine Veranlassung, sich Dir gegenüber zu äußern. Du wirst es nie erfahren!<br />
Ich kann Deine Enttäuschung nur zu gut verstehen, aber sie Dir leider nicht nehmen.<br />
Du bist in Gottes gütigen Händen, bleib stark!<br />
Ich schätze Dich sehr und Deine wunderbaren Beiträge, die mir viel geben.<br />
Bleibe behütet und froh!<br />
Herzlich grüßt Dich<br />
Ursula</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elmar Wieland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3867</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 08:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3867</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3866&quot;&gt;Ursula Ullrich&lt;/a&gt;.

 &lt;strong&gt;Liebe Ursula, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine positive Kritik und Einschätzung zu diesem Beitrag. Es ist wie Du sagst, mir geht es hier ausschließlich um die Aussagen der Botschaft Jesu und darum, in welchem Licht sie uns die alttestamentlichen Texte und die Epistel erscheinen lassen. Es freut mich, dass Dich der Beitrag inhaltlich ansprechen konnte – solche Rückäußerungen sind große Lichtblicke für mich, da sie mir das Gefühl vermitteln, nicht ganz allein auf weiter Flur zu stehen. Es mag auf manche befremdlich wirken, dass ich ausnahmslos alles an den Worten Jesu messe. Doch das ist Teil meiner innersten Überzeugung, dass sich uns ausschließlich in der Lehre und in der Passion Jesu, Sinn und Bedeutung unseres Menschseins und Hierseins erschließen können. Umso verwunderlicher ist für mich das Schweigen der Theologen im öffentlichen Raum, z. B. auf Twitter. Der berechtigte Aufruf der Kirchen, dass man wieder zu den Kernaussagen der christlichen Lehre zurückzukehren müsse, erscheint mir wie ein reines Lippenbekenntnis. Denn sobald man Interesse an einem Dialog signalisiert, erntet man doch nur Schweigen. Die spirituelle Sprachlosigkeit der Kirchen ist erschreckend, insbesondere dort, wo Kirche sich zunehmend als ein Sprachrohr für weltpolitische Ansichten versteht und damit die spirituelle Seite sträflich vernachlässigt, ja, sie letztlich verleugnet und hintergeht, wie es Jesus warnend sagte:
&lt;em&gt;Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen die Treue halten und den andern hintergehen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6,24&lt;/em&gt; In diesem Sinne nochmals vielen Dank und Dir von Herzen alles Gute
Elmar&lt;/strong&gt; ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3866">Ursula Ullrich</a>.</p>
<p> <strong>Liebe Ursula, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und Deine positive Kritik und Einschätzung zu diesem Beitrag. Es ist wie Du sagst, mir geht es hier ausschließlich um die Aussagen der Botschaft Jesu und darum, in welchem Licht sie uns die alttestamentlichen Texte und die Epistel erscheinen lassen. Es freut mich, dass Dich der Beitrag inhaltlich ansprechen konnte – solche Rückäußerungen sind große Lichtblicke für mich, da sie mir das Gefühl vermitteln, nicht ganz allein auf weiter Flur zu stehen. Es mag auf manche befremdlich wirken, dass ich ausnahmslos alles an den Worten Jesu messe. Doch das ist Teil meiner innersten Überzeugung, dass sich uns ausschließlich in der Lehre und in der Passion Jesu, Sinn und Bedeutung unseres Menschseins und Hierseins erschließen können. Umso verwunderlicher ist für mich das Schweigen der Theologen im öffentlichen Raum, z. B. auf Twitter. Der berechtigte Aufruf der Kirchen, dass man wieder zu den Kernaussagen der christlichen Lehre zurückzukehren müsse, erscheint mir wie ein reines Lippenbekenntnis. Denn sobald man Interesse an einem Dialog signalisiert, erntet man doch nur Schweigen. Die spirituelle Sprachlosigkeit der Kirchen ist erschreckend, insbesondere dort, wo Kirche sich zunehmend als ein Sprachrohr für weltpolitische Ansichten versteht und damit die spirituelle Seite sträflich vernachlässigt, ja, sie letztlich verleugnet und hintergeht, wie es Jesus warnend sagte:<br />
<em>Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen die Treue halten und den andern hintergehen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 6,24</em> In diesem Sinne nochmals vielen Dank und Dir von Herzen alles Gute<br />
Elmar</strong> </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ursula Ullrich		</title>
		<link>https://christophilos.de/suende-und-suendenfall/#comment-3866</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ursula Ullrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 23:32:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://christophilos.de/?p=8524#comment-3866</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Elmar,
immer wieder überraschst Du Deine Leser mit neuen expliziten Beiträgen zu ganz speziellen Themen,  über die sonst weniger oder gar nicht in einer solchen Weise geschrieben wird. Es ist deinerseits wieder eine Fleißarbeit, die Anerkennung verdient. Du hast den Mythos &quot;Sündenfall&quot; (AT) aufgegriffen und mit Deinen Gedanken und Worten versucht, dieses heikle Thema ganz im Sinne Jesu und seiner Botschaft,  die heute wie damals  für uns verbindlich ist,  darzulegen.
Meine ehrliche Meinung dazu: Dieses &quot;Wagnis&quot; ist Dir wunderbar gelungen!
Viele Male habe ich diese Bibelstellen gehört und gelesen, aber eigentlich nur &quot;oberflächlich&quot; über das alles nachgedacht, es eben so hingenommen, wie sicherlich andere auch. Du dagegen bringst da ganz ernsthaft und in tiefe Gedanken gefasst eine Aussage herüber, die einen nicht unberührt lässt bzw. lassen kann. Du regst zum unbedingten näheren Betrachten und Nachdenken über all diese Geschehnisse und ihre Folgen an...
Wie alt musste ich werden, um neu zu erkennen, tiefer in diese Thematik einzudringen und mich damit auseinanderzusetzen! Ohne anmaßend sein zu wollen, könnte ich mir vorstellen, dass ich da nicht allein bin...
Danke Elmar, dass Du Dir für diesen sehr ernsten Beitrag so viel Zeit genommen hast und uns Lesern in Deiner ganz eigenen Sprache und Ausdrucksweise Deine fast außergewöhnlichen Gedanken und Schlussfolgerungen zu vermitteln versuchst. Beeindruckend finde ich bei all Deinen Beiträgen immer den Bezug zur Hl. Schrift und den passgenauen Bibelstellen. Das allein ist schon bemerkenswert -  wie auch der &quot;rote Faden&quot;, der sich durch den gesamten Text zieht - und Du immer wieder zur Kernaussage zurückkehrst. Das ist eine ganz besondere Gabe, die Dir geschenkt wurde. Weil Du Dir und Deiner Überzeugung von Jesu Botschaft immer treubleibst, egal, ob man mit Dir und Deinen Aussagen konform geht oder Dich leider öfters auch attackiert (z. T. aus offensichtlicher Unwissenheit), nimmt man - nehme ich - gern an, was Du zu sagen hast und zu vermitteln versuchst.
Ich kann mich immer wieder nur bedanken und wünsche Dir auch weiterhin Gottes Geist und Segen. 
Herzlichst Ursula]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Elmar,<br />
immer wieder überraschst Du Deine Leser mit neuen expliziten Beiträgen zu ganz speziellen Themen,  über die sonst weniger oder gar nicht in einer solchen Weise geschrieben wird. Es ist deinerseits wieder eine Fleißarbeit, die Anerkennung verdient. Du hast den Mythos &#8222;Sündenfall&#8220; (AT) aufgegriffen und mit Deinen Gedanken und Worten versucht, dieses heikle Thema ganz im Sinne Jesu und seiner Botschaft,  die heute wie damals  für uns verbindlich ist,  darzulegen.<br />
Meine ehrliche Meinung dazu: Dieses &#8222;Wagnis&#8220; ist Dir wunderbar gelungen!<br />
Viele Male habe ich diese Bibelstellen gehört und gelesen, aber eigentlich nur &#8222;oberflächlich&#8220; über das alles nachgedacht, es eben so hingenommen, wie sicherlich andere auch. Du dagegen bringst da ganz ernsthaft und in tiefe Gedanken gefasst eine Aussage herüber, die einen nicht unberührt lässt bzw. lassen kann. Du regst zum unbedingten näheren Betrachten und Nachdenken über all diese Geschehnisse und ihre Folgen an&#8230;<br />
Wie alt musste ich werden, um neu zu erkennen, tiefer in diese Thematik einzudringen und mich damit auseinanderzusetzen! Ohne anmaßend sein zu wollen, könnte ich mir vorstellen, dass ich da nicht allein bin&#8230;<br />
Danke Elmar, dass Du Dir für diesen sehr ernsten Beitrag so viel Zeit genommen hast und uns Lesern in Deiner ganz eigenen Sprache und Ausdrucksweise Deine fast außergewöhnlichen Gedanken und Schlussfolgerungen zu vermitteln versuchst. Beeindruckend finde ich bei all Deinen Beiträgen immer den Bezug zur Hl. Schrift und den passgenauen Bibelstellen. Das allein ist schon bemerkenswert &#8211;  wie auch der &#8222;rote Faden&#8220;, der sich durch den gesamten Text zieht &#8211; und Du immer wieder zur Kernaussage zurückkehrst. Das ist eine ganz besondere Gabe, die Dir geschenkt wurde. Weil Du Dir und Deiner Überzeugung von Jesu Botschaft immer treubleibst, egal, ob man mit Dir und Deinen Aussagen konform geht oder Dich leider öfters auch attackiert (z. T. aus offensichtlicher Unwissenheit), nimmt man &#8211; nehme ich &#8211; gern an, was Du zu sagen hast und zu vermitteln versuchst.<br />
Ich kann mich immer wieder nur bedanken und wünsche Dir auch weiterhin Gottes Geist und Segen.<br />
Herzlichst Ursula</p>
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