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	Kommentare zu: Versuchung und Erlösung	</title>
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	<description>Beiträge zur christlichen Philosophie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Mar 2025 11:19:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Paul Ochotzki		</title>
		<link>https://christophilos.de/versuchung-und-erloesung/#comment-3532</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul Ochotzki]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 05:43:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot; ... und führe uns nicht [!] ... in Versuchung.&quot;


Lieber Elmar, 

vielen Dank für deine guten Denkanstöße.
 
Und hier kam mir diese Lesart erneut in den Sinn. Manchmal ist Sprache viel deutlicher, als wir es erwarten. 

Was wäre, wenn die Betonung auf dem &quot;nicht&quot; läge? Wenn Gott uns nicht führen soll, wenn wir in Versuchung sind? 

Theologisch betrachtet, sind wir in der Sünde gefangen und können sie in Jesus Christus und nach Augustinus in der Begnadigung durch Gott, ihn erkennen zu dürfen, überwinden. 

Aber was wäre, wenn Gott uns in der Versuchung unserem Willen nachgehen ließe und wir nur durch eigene innere Überwindung, dem Gottesfunken in uns folgend, daraus fänden, wo er uns wieder empfängt? 

Die Versuchung wäre in dieser Lesart von Gott gewissermaßen entkoppelt, auch, wenn er sie schuf, um in ihr prüfen zu können.

Das wird mit Sicherheit in den Lehrmeinungen abgelehnt. Aber es ist möglich, denn mindestens einer hier kann das denken. 

Wir beteten dann den einzig Wahren so an, dass er uns wahrlich prüfen solle und begründeten damit seine und unsere tiefere Absicht. Wir wüssten um unsere Sünde und erkannten uns erst in der Selbstüberwindung in seinen Gnaden.

Herzlichst,
Paul O.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220; &#8230; und führe uns nicht [!] &#8230; in Versuchung.&#8220;</p>
<p>Lieber Elmar, </p>
<p>vielen Dank für deine guten Denkanstöße.</p>
<p>Und hier kam mir diese Lesart erneut in den Sinn. Manchmal ist Sprache viel deutlicher, als wir es erwarten. </p>
<p>Was wäre, wenn die Betonung auf dem &#8222;nicht&#8220; läge? Wenn Gott uns nicht führen soll, wenn wir in Versuchung sind? </p>
<p>Theologisch betrachtet, sind wir in der Sünde gefangen und können sie in Jesus Christus und nach Augustinus in der Begnadigung durch Gott, ihn erkennen zu dürfen, überwinden. </p>
<p>Aber was wäre, wenn Gott uns in der Versuchung unserem Willen nachgehen ließe und wir nur durch eigene innere Überwindung, dem Gottesfunken in uns folgend, daraus fänden, wo er uns wieder empfängt? </p>
<p>Die Versuchung wäre in dieser Lesart von Gott gewissermaßen entkoppelt, auch, wenn er sie schuf, um in ihr prüfen zu können.</p>
<p>Das wird mit Sicherheit in den Lehrmeinungen abgelehnt. Aber es ist möglich, denn mindestens einer hier kann das denken. </p>
<p>Wir beteten dann den einzig Wahren so an, dass er uns wahrlich prüfen solle und begründeten damit seine und unsere tiefere Absicht. Wir wüssten um unsere Sünde und erkannten uns erst in der Selbstüberwindung in seinen Gnaden.</p>
<p>Herzlichst,<br />
Paul O.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Roland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/versuchung-und-erloesung/#comment-2492</link>

		<dc:creator><![CDATA[Roland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 12:48:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja es ist mir klar,dass es heißen muss:..führe uns nicht in Versuchung,denn wir werden täglich vor die Entscheidung gestellt(wie auch Jesus bei seinen Versuchungen) das Gute zuerkennen und uns für das zeitlos Gute zu entscheiden

.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja es ist mir klar,dass es heißen muss:..führe uns nicht in Versuchung,denn wir werden täglich vor die Entscheidung gestellt(wie auch Jesus bei seinen Versuchungen) das Gute zuerkennen und uns für das zeitlos Gute zu entscheiden</p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ursula Ullrich		</title>
		<link>https://christophilos.de/versuchung-und-erloesung/#comment-2472</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ursula Ullrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 00:26:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Elmar,
wie erfreut war ich gestern, dass Du Dich des &quot;heiklen&quot; Themas bzw. der Formulierung &quot;...und führe uns nicht in Versuchung...&quot; aus dem &quot;Vaterunser&quot; sehr ernsthaft angenommen hast. Auch ich weiß um die entsprechenden Diskussionen in meiner Kirche und wundere mich darüber. Ich wünsche diesbezüglich auf keinen Fall eine Änderung! Das heißt aber nicht, dass ich mir nicht selbst dazu bereits sehr viele Gedanken gemacht habe und Zweifel hegte. 
Nun habe ich Deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und mir Mühe gegeben, Dir,   Deinen Gedanken und Deinen Erklärungen zu folgen. Das war diesmal nicht schwer, denn Du hast alles sehr anschaulich und mit sehr klaren Worten dargelegt und erneut  passende Bibelstellen hinzugefügt, dass nun auch ich den eigentlichen Sinn und die große Bedeutung der Textstelle besser verstehen kann. Es liest sich flüssig und ist wirklich - zumindest für mich - einleuchtend. Ich bin Dir wirklich sehr dankbar dafür, denn es tat Not, diese so wichtige Stelle im Gebet des Herrn, an dem mir sehr viel liegt und ich es immer gern bete, mit Ernsthaftigkeit, Offenheit und Demut zu betrachten.
Mir haben Deine Gedanken und Deine ganz persönliche Erklärung sehr geholfen, und ich danke Dir sehr herzlich dafür. Gottes Gnade sei weiterhin mit Dir!
Ursula]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Elmar,<br />
wie erfreut war ich gestern, dass Du Dich des &#8222;heiklen&#8220; Themas bzw. der Formulierung &#8222;&#8230;und führe uns nicht in Versuchung&#8230;&#8220; aus dem &#8222;Vaterunser&#8220; sehr ernsthaft angenommen hast. Auch ich weiß um die entsprechenden Diskussionen in meiner Kirche und wundere mich darüber. Ich wünsche diesbezüglich auf keinen Fall eine Änderung! Das heißt aber nicht, dass ich mir nicht selbst dazu bereits sehr viele Gedanken gemacht habe und Zweifel hegte.<br />
Nun habe ich Deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und mir Mühe gegeben, Dir,   Deinen Gedanken und Deinen Erklärungen zu folgen. Das war diesmal nicht schwer, denn Du hast alles sehr anschaulich und mit sehr klaren Worten dargelegt und erneut  passende Bibelstellen hinzugefügt, dass nun auch ich den eigentlichen Sinn und die große Bedeutung der Textstelle besser verstehen kann. Es liest sich flüssig und ist wirklich &#8211; zumindest für mich &#8211; einleuchtend. Ich bin Dir wirklich sehr dankbar dafür, denn es tat Not, diese so wichtige Stelle im Gebet des Herrn, an dem mir sehr viel liegt und ich es immer gern bete, mit Ernsthaftigkeit, Offenheit und Demut zu betrachten.<br />
Mir haben Deine Gedanken und Deine ganz persönliche Erklärung sehr geholfen, und ich danke Dir sehr herzlich dafür. Gottes Gnade sei weiterhin mit Dir!<br />
Ursula</p>
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