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	Kommentare zu: Abschied vom Opfertod	</title>
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	<description>Beiträge zur christlichen Philosophie</description>
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		<title>
		Von: Elmar Wieland Vogel		</title>
		<link>https://christophilos.de/abschied-vom-opfertod/#comment-3357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 07:08:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://christophilos.de/abschied-vom-opfertod/#comment-2515&quot;&gt;Marie&lt;/a&gt;.

&lt;font color = #4682B4 &gt; &lt;strong&gt;Vielen Dank für Deinen Kommentar liebe Marie, den ich leider erst jetzt entdeckt habe.

&lt;font color = #4682B4 &gt; &lt;strong&gt;Um zu verstehen, was damit gemeint ist, dass Jesus die Sünde/Schuld der Welt auf sich genommen hat, muss man einen Blick auf die Natur werfen: In der Natur stirbt nichts sinnlos. Alles Sterben dient dort als Grundlage für neues Leben. Das Sterben in der Natur hat absolut nichts mit Strafe oder Bestrafung zu tun, sondern es stellt immer eine Förderung des Lebens an sich dar. So verhält es sich auch mit Gott: Weshalb sollte Gott jemanden bestrafen, wenn er stirbt? Jesus hat gelehrt und gezeigt, dass unser menschliches Sterben (genauso wie in der Natur) einen Sinn und eine Bedeutung erfahren muss. Erkennen wir Sinn und Bedeutung von Unrecht, Schwäche, Leid und Tod, so erfahren diese Bereiche für uns eine Notwendigkeit. Wer Unrecht, Leid und Tod in diesem Sinne versteht und auf sich nimmt, der erfährt keine Strafe mehr, selbst dann nicht, wenn Menschen etwas als Strafe über ihn verhängen, sondern er erfährt eine Förderung seiner Existenz in allen Geschehnissen: Das ist das Prinzip der Auferstehung. Eben deshalb, weil Jesus seine Passion nicht als Strafe verstand, sondern um Gottes Wirken in allen Geschehnissen wusste, konnte er das, was Menschen als Strafe über ihn verhängten, bereitwillig auf sich nehmen – wissend, dass dem, der Gott liebt und Gottes Wirken in allen Geschehnissen erkennt, alle Dinge zum Besten dienen:&lt;/strong&gt; &lt;/font&gt;  

&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Amen, amen ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Joh 12, 20-24&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/font&gt;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://christophilos.de/abschied-vom-opfertod/#comment-2515">Marie</a>.</p>
<p><font color = #4682B4> <strong>Vielen Dank für Deinen Kommentar liebe Marie, den ich leider erst jetzt entdeckt habe.</p>
<p><font color = #4682B4> <strong>Um zu verstehen, was damit gemeint ist, dass Jesus die Sünde/Schuld der Welt auf sich genommen hat, muss man einen Blick auf die Natur werfen: In der Natur stirbt nichts sinnlos. Alles Sterben dient dort als Grundlage für neues Leben. Das Sterben in der Natur hat absolut nichts mit Strafe oder Bestrafung zu tun, sondern es stellt immer eine Förderung des Lebens an sich dar. So verhält es sich auch mit Gott: Weshalb sollte Gott jemanden bestrafen, wenn er stirbt? Jesus hat gelehrt und gezeigt, dass unser menschliches Sterben (genauso wie in der Natur) einen Sinn und eine Bedeutung erfahren muss. Erkennen wir Sinn und Bedeutung von Unrecht, Schwäche, Leid und Tod, so erfahren diese Bereiche für uns eine Notwendigkeit. Wer Unrecht, Leid und Tod in diesem Sinne versteht und auf sich nimmt, der erfährt keine Strafe mehr, selbst dann nicht, wenn Menschen etwas als Strafe über ihn verhängen, sondern er erfährt eine Förderung seiner Existenz in allen Geschehnissen: Das ist das Prinzip der Auferstehung. Eben deshalb, weil Jesus seine Passion nicht als Strafe verstand, sondern um Gottes Wirken in allen Geschehnissen wusste, konnte er das, was Menschen als Strafe über ihn verhängten, bereitwillig auf sich nehmen – wissend, dass dem, der Gott liebt und Gottes Wirken in allen Geschehnissen erkennt, alle Dinge zum Besten dienen:</strong> </font>  </p>
<p><em><strong>Amen, amen ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Joh 12, 20-24</strong></em></strong> </font></p>
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		<title>
		Von: Marie		</title>
		<link>https://christophilos.de/abschied-vom-opfertod/#comment-2515</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 14:43:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe schon immer Probleme damit. Ein Kind unschuldig geboren soll für die Sünde der Welt sterben. Aber trotzdem glaube ich nicht das man es trennen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon immer Probleme damit. Ein Kind unschuldig geboren soll für die Sünde der Welt sterben. Aber trotzdem glaube ich nicht das man es trennen kann.</p>
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