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	Kommentare zu: Interviews zur Botschaft Jesu	</title>
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	<description>Beiträge zur christlichen Philosophie</description>
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		<title>
		Von: Franz Lidauer		</title>
		<link>https://christophilos.de/interviews-botschaft-jesu/#comment-4071</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franz Lidauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:05:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Elmar,
so wird das Christentum endlich eine lebensbejahende Philosophie. Vor 500 Jahren begann es mit Luther und seinem Gegenspieler Erasmus von Rotterdam. Erasmus wollte es auf friedliche Weise machen. Der berühmteste Humanist war ein Wegbereiter der Aufklärung und er wirkt bis in unsere Zeit. Er setzte sich schon damals für Frauenrechte ein. Du hast unter dem bescheidenen Titel &quot;Essenzen&quot; ein humanistisches Christentum beschrieben. Jesus kam als vermenschlichte Unendlichkeit zu uns. Bei Matthäus 22 stehen die höchsten 2 Gebote von Jesus: 1. Du sollst deine Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen usw.  2. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Du schreibst dazu, wir können Gott nur wirklich ganz lieben, wenn wir die Nächstenliebe haben. Und nur wenn wir uns selbst annehmen und lieben, sind wir liebesfähig. Viele können in unserer Zeit des herrschenden Egoismus Selbstliebe und Egoismus nicht mehr unterscheiden. Im Buch Seite 84: Jesus Christus lehrte im Grunde nie etwas anderes als die Selbstfindung des Menschen.
Gott ist die Natur von den Atomen bis ins Weltall, alles Leben ist Natur und wir sind ein Teil der Natur. Dieses Gottesbild hatten schon Goethe, Schiller und Albert Einstein. Die Natur können wir leichter lieben als eine abstrakte Person. Durch beständiges Beten und Meditieren wird es eine persönliche Beziehung. Wir Menschen sind sehr vielfältig und wer Dogmen braucht, soll sie haben. Die heutigen Humanisten wollen meistens von Gott nichts wissen und ich habe bei den Atheisten viele sehr altruistische Menschen kennengelernt.
Beim Eingang des Ordensspitals in Wels stehen diese Worte des Ordensgründers Theodosius Florentini: &quot;Was das Bedürfnis der Zeit ist, ist der Wille Gottes&quot;. Beim Humanismus geht es immer um die menschlichen Bedürfnisse. Das lehrte schon Jesus in der Bildersprache der Bibel. Somit war und ist Jesus der größte Humanist aller Zeiten. Erasmus von Rotterdam wird auch als Fürst der Humanisten bezeichnet, weil er eine so große Wirkung hat. Die EU hat 27 Mia. Euro auf 5 Jahre für Erasmus-Stipendien bereitgestellt. Das ist für einen länderübergreifenden Studentenaustausch mit völkerverbindender Wirkung. Dazu passt bei Dir das Religionsübergreifende und die Einbeziehung der Wissenschaften, wie der Tiefenpsychologie und der Quantenphysik. So kann das Christentum eine weltweite Universalreligion werden, ohne Alleinanspruch auf die Wahrheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Elmar,<br />
so wird das Christentum endlich eine lebensbejahende Philosophie. Vor 500 Jahren begann es mit Luther und seinem Gegenspieler Erasmus von Rotterdam. Erasmus wollte es auf friedliche Weise machen. Der berühmteste Humanist war ein Wegbereiter der Aufklärung und er wirkt bis in unsere Zeit. Er setzte sich schon damals für Frauenrechte ein. Du hast unter dem bescheidenen Titel &#8222;Essenzen&#8220; ein humanistisches Christentum beschrieben. Jesus kam als vermenschlichte Unendlichkeit zu uns. Bei Matthäus 22 stehen die höchsten 2 Gebote von Jesus: 1. Du sollst deine Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen usw.  2. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Du schreibst dazu, wir können Gott nur wirklich ganz lieben, wenn wir die Nächstenliebe haben. Und nur wenn wir uns selbst annehmen und lieben, sind wir liebesfähig. Viele können in unserer Zeit des herrschenden Egoismus Selbstliebe und Egoismus nicht mehr unterscheiden. Im Buch Seite 84: Jesus Christus lehrte im Grunde nie etwas anderes als die Selbstfindung des Menschen.<br />
Gott ist die Natur von den Atomen bis ins Weltall, alles Leben ist Natur und wir sind ein Teil der Natur. Dieses Gottesbild hatten schon Goethe, Schiller und Albert Einstein. Die Natur können wir leichter lieben als eine abstrakte Person. Durch beständiges Beten und Meditieren wird es eine persönliche Beziehung. Wir Menschen sind sehr vielfältig und wer Dogmen braucht, soll sie haben. Die heutigen Humanisten wollen meistens von Gott nichts wissen und ich habe bei den Atheisten viele sehr altruistische Menschen kennengelernt.<br />
Beim Eingang des Ordensspitals in Wels stehen diese Worte des Ordensgründers Theodosius Florentini: &#8222;Was das Bedürfnis der Zeit ist, ist der Wille Gottes&#8220;. Beim Humanismus geht es immer um die menschlichen Bedürfnisse. Das lehrte schon Jesus in der Bildersprache der Bibel. Somit war und ist Jesus der größte Humanist aller Zeiten. Erasmus von Rotterdam wird auch als Fürst der Humanisten bezeichnet, weil er eine so große Wirkung hat. Die EU hat 27 Mia. Euro auf 5 Jahre für Erasmus-Stipendien bereitgestellt. Das ist für einen länderübergreifenden Studentenaustausch mit völkerverbindender Wirkung. Dazu passt bei Dir das Religionsübergreifende und die Einbeziehung der Wissenschaften, wie der Tiefenpsychologie und der Quantenphysik. So kann das Christentum eine weltweite Universalreligion werden, ohne Alleinanspruch auf die Wahrheit.</p>
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		<title>
		Von: Ursula Ullrich		</title>
		<link>https://christophilos.de/interviews-botschaft-jesu/#comment-4068</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ursula Ullrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 20:05:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Elmar,
hier noch ein paar Worte zu deinen Interviews, da ja mein erster Kommentar offensichtlich verlorenging, wodurch auch immer.
Ich freue mich, dass das Interesse an deinen Themen zur Botschaft Jesu und deinen diesbezüglichen  Blogbeiträgen auf Christophilos auf weitere Leser gestoßen ist, die ehrlich interessiert sind und einen guten Dialog wünschen.
So haben mir die beiden Interviews sehr gut gefallen, waren niveauvoll, wirkten natürlich, nicht aufgesetzt und waren flüssig - dank deiner klaren Antworten, durch die sich immer ein &quot;roter Faden&quot; zieht.
Man spürt deutlich, dass Du hinter dem stehst, was Du sagst.
Deine Antworten zu brisanten Fragen bleiben immer unaufgeregt, klar und mit einer starken persönlichen Überzeugungskraft. Ich höre dir sehr gern zu, denn Du hast eine besondere Gabe, Dinge hinter den Dingen klar zu sehen und zu beurteilen. Ich kann dir folgen und mehreres nachvollziehen, was Du sagst, aber es wirft auch Fragen und Zweifel auf. Hast Du wirklich in allem recht? Du tust nichts Unrechtes, sondern hältst dich strikt an die &quot;Vorgaben&quot;. Deine Erläuterungen sind letztlich plausibel, aber eben ganz anders als die Kirchen seit Jahrhunderten lehren. Einfach den &quot;Schalter&quot; umlegen, fällt nicht gerade leicht, aber man wird äußerst nachdenklich und wird aus dem Ruhemodus geweckt. Und das ist gut so. Vieles in neuem Licht zu sehen, ist eine Bereicherung. Danke dir.
Herzlichst Ursula]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Elmar,<br />
hier noch ein paar Worte zu deinen Interviews, da ja mein erster Kommentar offensichtlich verlorenging, wodurch auch immer.<br />
Ich freue mich, dass das Interesse an deinen Themen zur Botschaft Jesu und deinen diesbezüglichen  Blogbeiträgen auf Christophilos auf weitere Leser gestoßen ist, die ehrlich interessiert sind und einen guten Dialog wünschen.<br />
So haben mir die beiden Interviews sehr gut gefallen, waren niveauvoll, wirkten natürlich, nicht aufgesetzt und waren flüssig &#8211; dank deiner klaren Antworten, durch die sich immer ein &#8222;roter Faden&#8220; zieht.<br />
Man spürt deutlich, dass Du hinter dem stehst, was Du sagst.<br />
Deine Antworten zu brisanten Fragen bleiben immer unaufgeregt, klar und mit einer starken persönlichen Überzeugungskraft. Ich höre dir sehr gern zu, denn Du hast eine besondere Gabe, Dinge hinter den Dingen klar zu sehen und zu beurteilen. Ich kann dir folgen und mehreres nachvollziehen, was Du sagst, aber es wirft auch Fragen und Zweifel auf. Hast Du wirklich in allem recht? Du tust nichts Unrechtes, sondern hältst dich strikt an die &#8222;Vorgaben&#8220;. Deine Erläuterungen sind letztlich plausibel, aber eben ganz anders als die Kirchen seit Jahrhunderten lehren. Einfach den &#8222;Schalter&#8220; umlegen, fällt nicht gerade leicht, aber man wird äußerst nachdenklich und wird aus dem Ruhemodus geweckt. Und das ist gut so. Vieles in neuem Licht zu sehen, ist eine Bereicherung. Danke dir.<br />
Herzlichst Ursula</p>
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