Video-Podcast

Interviews zur Botschaft Jesu

Was schriftlich oft in Ruhe wächst, wird im Gespräch unmittelbarer: Fragen, Einwände, Gedanken im Austausch. Auf dieser Seite finden Sie Interviews, in denen ich die geistigen Impulse aus der Botschaft Jesu im Gespräch entfalte.

Sind die Interviews kirchlich oder konfessionell gebunden?

Nein. Der Ansatz ist überkonfessionell. Maßstab sind die Worte und der Weg Jesu, nicht das Regelwerk einer Institution.

Brauche ich theologisches Vorwissen?

Nein. Voraussetzung ist Bereitschaft, zuzuhören und mitzudenken. Wo Bibelstellen vorkommen, werden sie im Zusammenhang der Lehre Jesu erklärt und ausgelegt.

Wo beginne ich, wenn ich nur ein Gespräch wählen kann?

Beim Interview zum Buch Essenzen, wenn Sie den Gesamtzugang suchen. Beim Gespräch mit Florian Schilling, wenn Sie vor allem die Frage nach Leid und Mission Jesu bewegt.

Gibt es das Buch unabhängig von den Videos?

Ja. Essenzen – Die Botschaft Jesu ist als Hardcover erhältlich; auf der Buchseite stehen die Bestellwege.

Christophilos bleibt auch im Bewegtbild dasselbe: keine Vereinnahmung durch eine Glaubensgruppe, sondern eine freie Auseinandersetzung mit dem Kern der Lehre Jesu.

Durch Klick auf das Bild gelangen Sie direkt zum Video auf Youtube!

Gespräche im Logenhaus
Interview am 25. August 2026 mit Raik Schirmer zum Buch Essenzen

Inhaltlich im Gespräch – worum geht es?

Raik Schirmer spricht mit Elmar Wieland Vogel über zentrale Aussagen der Botschaft Jesu – ausgehend vom Buch Essenzen, ohne konfessionelle Vorgabe.

Den Einstieg bildet Joh 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Im Gespräch wird die Stelle nicht als Ausschlussformel im kirchlichen Sinn gelesen, sondern als Hinweis auf eine Geisteshaltung: Zugang zum Vater durch die Wahrheit, die Jesus lehrte und die er in seiner Passion selbst konsequent lebte. Daraus folgt die Frage, ob auch ein Mensch außerhalb der Kirche – etwa ein Buddhist – zum Vater kommen kann.

Weiter geht es um das Erkennen Gottes im Nächsten („Wenn du deinen Bruder siehst, erblickst du deinen Gott“), um Feindesliebe nach Matthäus 5 und um das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht: Vergebung ist keine gönnerhafte Geste, sondern die Bereitschaft, anderen denselben Raum zu geben, den man selbst empfangen hat.

Praktisch wird das an alltäglichen Begegnungen durchgespielt – auch dort, wo einem jemand zutiefst unsympathisch ist.

Gegen Ende weitet sich der Blick: das Doppelgebot der Liebe im Zusammenhang der Bergpredigt, die Frage, ob Gott teilbar und das Böse von ihm abgetrennt sei, und wie die Schrift als Einheit gelesen werden kann, ohne sie in Lager und Lehrsätze zu zerlegen. Das Gespräch bleibt dabei, worauf Christophilos zielt: die Botschaft Jesu als folgerichtige Weisheitslehre, prüfbar im Denken und im Umgang mit dem Nächsten.

Zum Buch: Essenzen – Die Botschaft Jesu

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Interview mit Florian Schilling über die Bedeutung der Mission Jesu

Worum geht es inhaltlich?

Im Gespräch vom 11. September 2026 treffen Florian Schilling (Transition Tribe) und Elmar Wieland Vogel aufeinander – und drehen die klassische Frage nach Jesu Mission um.

Nicht Rettung von außen, nicht Institution, nicht Dogma. Sondern eine radikale innere Haltung gegenüber dem, was uns am meisten zusetzt: Leid, Ungerechtigkeit, Schwäche, Tod. Jesus kam, um zu zeigen, dass all das „Ungeordnete“ nicht äußerlich heilbar ist. Es wird nur dort überwunden, wo man es bewusst in Gott hineinträgt – und ihm so eine neue Bedeutung gibt.

Gott wirkt alles, auch das Schmerzliche. Deshalb die Zumutung der Feindesliebe: Die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte. Wer nur die liebt, die ihn lieben, bleibt im Alten. Wer das Beschwerliche suchend und vertrauensvoll annimmt, verwandelt Grenzen in Türen. Genau das hat Jesus nicht nur gelehrt, sondern in seiner Passion selbst durchgehalten – Verrat, Demütigung und Sterben als das, was die Wahrheit nicht zerstört, sondern offenbart.

Das Interview bleibt überkonfessionell und prüfbar: Die Botschaft Jesu als Weisheitslehre für den Umgang mit dem Nächsten und mit dem eigenen Leid. Wer das Video sieht, bekommt keine fromme Beruhigung, sondern eine Herausforderung – und vielleicht einen neuen Blick darauf, warum das Schwere uns überhaupt begegnet.

Näheres zur Plattform finden Sie hier: Transition Tribe

Zum Buch: Essenzen – Die Botschaft Jesu




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2 Kommentare zu „Interviews zur Botschaft Jesu“

  1. Ursula Ullrich

    Lieber Elmar,
    hier noch ein paar Worte zu deinen Interviews, da ja mein erster Kommentar offensichtlich verlorenging, wodurch auch immer.
    Ich freue mich, dass das Interesse an deinen Themen zur Botschaft Jesu und deinen diesbezüglichen Blogbeiträgen auf Christophilos auf weitere Leser gestoßen ist, die ehrlich interessiert sind und einen guten Dialog wünschen.
    So haben mir die beiden Interviews sehr gut gefallen, waren niveauvoll, wirkten natürlich, nicht aufgesetzt und waren flüssig – dank deiner klaren Antworten, durch die sich immer ein „roter Faden“ zieht.
    Man spürt deutlich, dass Du hinter dem stehst, was Du sagst.
    Deine Antworten zu brisanten Fragen bleiben immer unaufgeregt, klar und mit einer starken persönlichen Überzeugungskraft. Ich höre dir sehr gern zu, denn Du hast eine besondere Gabe, Dinge hinter den Dingen klar zu sehen und zu beurteilen. Ich kann dir folgen und mehreres nachvollziehen, was Du sagst, aber es wirft auch Fragen und Zweifel auf. Hast Du wirklich in allem recht? Du tust nichts Unrechtes, sondern hältst dich strikt an die „Vorgaben“. Deine Erläuterungen sind letztlich plausibel, aber eben ganz anders als die Kirchen seit Jahrhunderten lehren. Einfach den „Schalter“ umlegen, fällt nicht gerade leicht, aber man wird äußerst nachdenklich und wird aus dem Ruhemodus geweckt. Und das ist gut so. Vieles in neuem Licht zu sehen, ist eine Bereicherung. Danke dir.
    Herzlichst Ursula

  2. Franz Lidauer

    Lieber Elmar,
    so wird das Christentum endlich eine lebensbejahende Philosophie. Vor 500 Jahren begann es mit Luther und seinem Gegenspieler Erasmus von Rotterdam. Erasmus wollte es auf friedliche Weise machen. Der berühmteste Humanist war ein Wegbereiter der Aufklärung und er wirkt bis in unsere Zeit. Er setzte sich schon damals für Frauenrechte ein. Du hast unter dem bescheidenen Titel „Essenzen“ ein humanistisches Christentum beschrieben. Jesus kam als vermenschlichte Unendlichkeit zu uns. Bei Matthäus 22 stehen die höchsten 2 Gebote von Jesus: 1. Du sollst deine Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen usw. 2. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Du schreibst dazu, wir können Gott nur wirklich ganz lieben, wenn wir die Nächstenliebe haben. Und nur wenn wir uns selbst annehmen und lieben, sind wir liebesfähig. Viele können in unserer Zeit des herrschenden Egoismus Selbstliebe und Egoismus nicht mehr unterscheiden. Im Buch Seite 84: Jesus Christus lehrte im Grunde nie etwas anderes als die Selbstfindung des Menschen.
    Gott ist die Natur von den Atomen bis ins Weltall, alles Leben ist Natur und wir sind ein Teil der Natur. Dieses Gottesbild hatten schon Goethe, Schiller und Albert Einstein. Die Natur können wir leichter lieben als eine abstrakte Person. Durch beständiges Beten und Meditieren wird es eine persönliche Beziehung. Wir Menschen sind sehr vielfältig und wer Dogmen braucht, soll sie haben. Die heutigen Humanisten wollen meistens von Gott nichts wissen und ich habe bei den Atheisten viele sehr altruistische Menschen kennengelernt.
    Beim Eingang des Ordensspitals in Wels stehen diese Worte des Ordensgründers Theodosius Florentini: „Was das Bedürfnis der Zeit ist, ist der Wille Gottes“. Beim Humanismus geht es immer um die menschlichen Bedürfnisse. Das lehrte schon Jesus in der Bildersprache der Bibel. Somit war und ist Jesus der größte Humanist aller Zeiten. Erasmus von Rotterdam wird auch als Fürst der Humanisten bezeichnet, weil er eine so große Wirkung hat. Die EU hat 27 Mia. Euro auf 5 Jahre für Erasmus-Stipendien bereitgestellt. Das ist für einen länderübergreifenden Studentenaustausch mit völkerverbindender Wirkung. Dazu passt bei Dir das Religionsübergreifende und die Einbeziehung der Wissenschaften, wie der Tiefenpsychologie und der Quantenphysik. So kann das Christentum eine weltweite Universalreligion werden, ohne Alleinanspruch auf die Wahrheit.