Jesus Christus: Künder, Denker, Philosoph, Genius, Mensch

Was war der Sinn der Mission Jesu? Welches waren die Inhalte seiner Botschaft? Weshalb betrachtete er seine Hingabe am Kreuz als notwendig? Was kann uns seine Lehre heute noch sagen?

Diesen Fragen spüre ich hier auf meine eigene Weise nach. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik führt mich in die Geschichte, die Literatur, die Kunst, die Musik, die Philosophie aber auch in das Alltägliche, das Profane, das Absurde und Banale, kurzum alles, was unser Menschsein berührt und ausmacht.

Bei meiner Suche nach einem adäquatem Ausdruck, geht es mir nicht um bestimmte Glaubensformen oder Bekenntnisse im konfessionellen Sinne. Vielmehr bediene ich mich der alten, urchristlichen Tradition des freien Nachdenkens und Philosophierens über die Worte Jesu im besten Sinne des Wortes: „Philos-Sophia“, nämlich als Freundschaft zur Weisheit. Eine Praxis, wie sie bereits in den ersten Briefen des neuen Testaments, den sog. Episteln, lebendig bezeugt wird:

„In Christus verborgen liegen alle Schätze, der Weisheit und der Erkenntnis.“

Kolosser 2,1–5

Christliche Philosophie verstehe ich als offenen Diskurs, der frei ist von engstirniger Dogmatik, ohne erhobenen Zeigefinger gegenüber Kritikern, Zweiflern, Skeptikern oder sogenannten „Ungläubigen“.

Christliche Philosophie sucht nicht das Trennende, sondern den Dialog. Jedwede Ausgrenzung oder Sanktionierung Andersdenkender oder die Forderung: „Das musst du glauben!“ ist einer christlichen Philosophie fremd. Damit steht sie auf der Grundlage der christlichen Botschaft, denn Jesus selbst war immer bemüht auf ernst gemeinte Fragen, umfassende und tiefgründige Antworten zu geben.

Christliche Philosopie ist frei von Hierarchie- oder Elitedenken: Sie hat nichts Knechtisches und nimmt in diesem Sinne Bezug auf die Abschiedsworte Jesu:

“ Ein Knecht weiß nicht was sein Herr tut…//… Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid…//… Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.“

Johannes 25,5-13 (Altgriechisch: Philos=Freund)

Christophilos ist kein kommerzielles Projekt. Als rein private Initiative wird es von keiner Gruppierung oder Gemeinschaft unterstützt, vereinnahmt oder getragen. Es ist individueller Ausdruck eines aufrichtigen, inneren Interesses an einer freien und geistig-kreativen Auseinandersetzung mit den Inhalten der Botschaft Jesu.

Wer mir auf Facebook oder Twitter folgen möchte, findet mich dort jeweils unter meinem Namen. 

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