Christliche Philosophie im Gespräch

Dieses Blog widmet sich den Inhalten der Botschaft Jesu. Allerdings geht es hier nicht um bestimmte Glaubensformen, Liturgien, Rituale, oder Bekenntnisse im konfessionellen Sinne. Christophilos nimmt vielmehr Bezug auf die urchristliche Tradition des freien Nachdenkens und Philosophierens über die Worte Jesu. Diese Praxis wird bereits in den ersten Briefen des neuen Testaments, den sog. Episteln, lebendig bezeugt.

Christliche Philosophie versteht sich als ein offener Diskurs, der frei ist von engstirniger Dogmatik. Sie kennt keinen erhobenen Zeigefinger gegenüber Kritikern, Zweiflern, Skeptikern oder sogenannten „Ungläubigen“.

Christliche Philosophie sucht nicht das Trennende, sondern den Dialog. Jedwede Ausgrenzung oder Sanktionierung Andersdenkender oder die Forderung: „Das musst du glauben!“ ist einer christlichen Philosophie fremd. Damit steht sie auf der Grundlage der christlichen Botschaft. Jesus selbst war immer bemüht auf erst gemeinte Fragen, umfassende und tiefgründige Antworten zu geben.

Christlichen Philosopie ist frei von Hierarchie- oder Elitedenken: Sie hat nichts Knechtisches und nimmt in diesem Sinne Bezug auf die Abschiedsworte Jesu:

“ Ein Knecht weiß nicht was sein Herr tut…//… Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid...//… Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.“

Altgriechisch: Philos= Freund

Johannes 25,5-13