Essenzen – Die Botschaft Jesu

Eine praktische Ermutigung und ein fundierter Beitrag zum interreligiösen Dialog.

Dieses Buch bietet eine überkonfessionelle und religionsübergreifende Interpretation der Botschaft Jesu. Undogmatisch, informativ und leicht verständlich, eröffnet es eine ungewohnt neue und hochaktuelle Sicht auf die christlichen Grundaussagen.

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Konsequent interpretiere ich die Botschaft Jesu als höchste Form der Lebenskunst, wobei immer wieder auch gedankliche Parallelen zu anderen großen Geistesströmungen aufgezeigt werden.

Während konservative christliche Gemeinschaften über verbindliche Regelwerke debattieren: Abtreibung, Rolle der Frau, Verhütung, Homosexualität, etc., verweise ich auf das ursprüngliche Anliegen der Bergpredigt nämlich den Akt aufrichtiger Selbsterkenntnis und Selbsteinsicht. In diesem Kontext fokussiere ich das scheinbar vergessene, jedoch zentrale Fazit Jesu: Angesichts eigener Unvollkommenheit vom Verurteilen anderer frei zu werden um so wieder zurückzufinden, zu einer toleranten und vorurteilsfreien Begegnungskultur.

Gemeinsamkeiten würdigen

Zwar konzentriere ich mich in meinen Ausführungen primär auf die Grundaussagen des Neuen Testaments, doch durch Querverweise zu anderen Weltanschauungen verdeutliche ich gleichzeitig die großen gedanklichen Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten. Wundern Sie sich also nicht, dass in diesem Kontext auch Naturwissenschaftler, Künstler und andere Religionen zu Wort kommen. Dabei soll die Bedeutung der Bergpredigt nicht geschmälert werden. Vielmehr möchte ich verdeutlichen, dass die Aussagen Jesu universell sind und insofern den außerbiblischen Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Letztlich vereint dieses Buch Weisheiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu einem großen, allumfassenden Gedanken.

Tun oder Sein?

Handlungen können von außen nicht abschließend bewertet werden, denn es ist immer die persönliche innere Haltung, die die Qualität menschlichen Tun und Handelns ausmacht. In diesem Sinne ist dieses Buch vor allem ein Plädoyer für die menschliche Unvollkommenheit und ein Ruf nach weniger Schein und mehr Sein. In diesem Zusammenhang findet sich beispielsweise das Postulat der jüdisch-französische Mystikerin Simone Weil:

„Das Handeln ist der Zeiger der Waage. Man soll nicht an den Zeiger rühren, sondern die Gewichte verändern“. Simone Weil

Dieser Aspekt ist eigentlich gar nicht neu, und doch scheint es, als sei er in den christlichen Traditionen irgendwie in Vergessenheit geraten. Immerhin wiesen schon der christliche Mystiker Meister Eckhart und auch Martin Luther diesen Gedanken als urchristlich aus. Eine Irrlehre, wie die damalige Amtskirche befand, und beide Theologen dafür offiziell abstrafte.

E-book Ausgabe beim Kamphausen Verlag erhältlich.

Die Hardcoverausgabe 360 Seiten ist derzeit nur beim Autor erhältlich.