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	<title>Frieden Archive - Christophilos</title>
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	<description>Beiträge zur christlichen Philosophie</description>
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		<title>Krieg und Frieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elmar Wieland Vogel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2019 06:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Angst vor den Unwägbarkeiten des Daseins, meinen wir das Leben (be)zwingen zu müssen. Doch führen wir damit einen Krieg gegen einen Gegner, der uns immer überlegen sein wird. Welcher König will sich auf einen Krieg einlassen gegen einen andern König und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit Zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit Zwanzigtausend? Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden. So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.&#160; Lukas 14,31-33 Jesus sah seine Mission vor allem darin, dass der Mensch ein neues, freundschaftliches Verhältnis zu seinem Leben finden könnte, doch dazu muss er sich von allem vermeintlich Sicheren distanzieren. Der christliche Erlösungsgedanke besteht darin, dass der Mensch in einem neuen Bewusstsein den erbitterten und aussichtslosen Kampf gegen das „ungerechte“ Leben nicht mehr zu kämpfen braucht. Denn dort wo wir uns nicht in der Lage sehen, auch in den Unannehmlichkeiten des Lebens Sinn und Bedeutung zu finden, wo wir uns also entschieden abwenden von den Schattenseiten unseres Daseins, wo wir das Unliebsame nicht sehen wollen, leben wir nicht im Einklang mit unserem Dasein.Indem wir nur einen bestimmten Teil unseres Lebens akzeptieren und den anderen für unbrauchbar erklären, liegen wir im Krieg mit dem entscheidenden Bereich unseres Daseins, und es bleibt nur abzuwarten, wann der Zeitpunkt erreicht ist und das Leben mit allem verdrängten Leid anklopft und über uns hereinbricht.Jesus hält uns hier eine ungewohnte Realität vor Augen und hinterfragt in diesem Gleichnis jenes Realitätsverständnis, das wir im Laufe unseres Lebens irgendwann einmal übernommen haben. So geht es ihm darum, den Krieg gegen das eigene Leben wieder ins menschliche Bewusstsein zu rufen. Rat halten, bedeutet hier abwägen, das heißt, man soll [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christophilos.de/das-gleichnis-vom-krieg-und-frieden/">Krieg und Frieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://christophilos.de">Christophilos</a>.</p>
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