Jenseits

Jenseits des Sinnes

Was jenseits allen Sinnes,
darüber will ich sinnen,
zugunsten des Gewinnes,
der über allen Stimmen,
 
und über allem Raunen,
dem gilt, der wie ein Kind
das Dasein kann bestaunen:
Unfassbar wie der Wind. 

Scheint es uns nur zu streifen?
Sucht es uns auszublasen?
Wie möcht ich dich begreifen,
in Maß und Übermaßen.

Dann stünde alles offen,
und selbst was fest verriegelt
eröffnet‘ sich dem Hoffen,
wodurch es ward besiegelt,

schon lang vor allen Zeiten,
wo alles einst begann,
fernab von allem Streiten
steh ich in deinem Bann.

Dresden 16. Februar 2020

Audiodatei: Jenseits allen Sinnes

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

2 Antworten zu „Jenseits des Sinnes“

  1. Ursula Ullrich

    Ja lieber Elmar,
    im Moment bin ich auch gebannt…
    Ganz toll! Abgesehen von dem beeindruckenden Bild, das Du „digital gezaubert“ hast, verleihst Du diesem Gedicht mit Deiner weichen Stimme und ganz eigenen Betonung einen zarten „Zauber“.
    Ich habe es mir gleich mehrfach angehört.
    Herzlich dankt Dir Ursula

  2. hto

    Der Freie Wille ist Teil im Sinn des Lebens, er ist nicht gebunden an Liebe, er ist gebunden an Vernunft und Verantwortungsbewusstsein, was Mensch nur in zweifelsfreier Eindeutigkeit, mit der fusionierenden Entwicklung unserer Vernunftbegabung, zur gottgefälligen wirklichen Wahrhaftigkeit, als ganzheitlich-ebenbildliches Wesen, zur Weisheit der Schöpfung lösen kann/soll, für einen neuen/weiteren Geist, eine neue/weitere Seele.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert